Gladbecker Sportlerin zu Gast bei Bundespräsidenten-Party

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Helga Kinner gehört gemeinsam mit ihrem Ehemann Lothar zu den geladenen Gästen des Festes, zu dem Bundespräsident Joachim Gauck am Freitag, 30. August, in den Park von „Schloss Bellevue“ in Berlin einlädt.

Gladbeck. Auf eine solche Einladung warten Millionen Deutsche ihr Leben lang vergeblich, doch die Gladbeckerin Helga Kinner darf sich über die außergewöhnliche Ehre freuen und gehört am Freitag, 30. August, zu den geladenen Gästen des Festes, das Bundespräsident Joachim Gauck für ehrenamtlich engagierten Bürgern im Park von Schloss Bellevue gibt.

Nach Berlin reisen wird Helga Kinner in ihrer Funktion als Frauenwartin des Stadtsportverbandes Gladbeck. Seit inzwischen 57 Jahren engagiert sich die ehemalige Leistungssportlerin im Kunst- und Synchronschwimmen ehrenamtlich in ihrer Heimatstadt. Beim „SV 13“ gehörte sie im Jahr 1966 zu den Gründungsmitgliedern der Kleinkinder-Schwimmkurse und war auch Trainerin der Synchornschwimmerinnen. Überregional war die inzwischen 75-jährige darüber hinaus als Kampfrichterin und Lehrwartin im Einsatz.

Beim Stadtsportverband hat sich Helga Kinner in erster Linie für Projekte zur Gesundheitsvorsorge und für den Bereich Sport in der Rehabilitation stark gemacht. So war sie zum Beispiel Initiatorin der sehr erfolgreichen Angebotes „Sport in der Krebsnachsorge“ und „Sport bei Diabetes“. Nach der Projektphase wurden beide Angebote vom „Verein Sport für betagte Bürger“ weitergeführt und werden heute noch angeboten.

„Viele Menschen, die an Krebs oder Diabetes leiden, profitieren seit vielen Jahren von diesen Angeboten in unserer Stadt. Das ist ganz besonders der Verdienst von Helga Kinner. Sie hat damit vor allem Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, den Weg zurück ins Leben geebnet,“ ist auch Bürgermeister Ulrich Roland voll des Lobes.

Lobesworte gibt es auch vom Stadtsportverbandes-Vorsitzenden Hartmut Knappmann: „In den Gruppen, die Helga Kinner gemeinsam mit Helga Barczik, übrigens als erster Angebot in ganz Nordrhein-Westfalen, initiiert hat, stehen nicht die Krankheit im Vordergrund, sondern Bewegung, Freude, Wohlbefinden. Helga Kinner leistet damit seit über 25 Jahren engagierte Lebenshilfe“.
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