Riesener-Gymnasium bekommt Besuch von Basketball-Profisportler

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US-Basketball-Profi Marques Oliver und Schülerin Mona Xavier beim Kurztraining.
Gladbeck: Riesener-Gymnasium | „Wie groß sind Sie überhaupt?“ Schüler einer achten Klasse des Riesener-Gymnasiums Gladbeck hatten an diesem Wintermorgen Gelegenheit, einem waschechten US-Basketball-Profi kennenzulernen.

Marquez Oliver macht zunächst den Eindruck, als würde er sich gerade lieber im Zweikampf mit einem Gegenspieler wiederfinden als sich einer Klasse Teenager stellen zu müssen. Als der 23-Jährige an diesem Wintermorgen in Begleitung von Dirk Unverferth vom ETB Wohnbau Baskets vor die Klasse von Lehrer Tom Doll tritt, geht ein ehrfürchtiges Raunen durch die Reihen der Jugendlichen. Wenige Minuten später ist das Eis gebrochen, Bälle fliegen durch die Gegend, Spielzüge werden erklärt, Wurftechniken gezeigt - natürlich auf amerikanischem Englisch.

Öffentlichkeitsarbeit für den Sport


„Wir machen das in erster Linie für Basketball als Sportart“, sagt Dirk Unverferth, Marketing-Chef des Essener Zweitligisten. „Gerade bei den jungen Leuten ist es leider so, dass fast ausschließlich Fußball gespielt wird. Für uns als großen Verein bietet sich die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen Alternativen aufzuzeigen.“ So bietet der ETB seit mehreren Jahren eintägige Workshops an Schulen zum Thema ‚Basketball‘ an, bei denen der Sport vorgestellt wird. „Wir bieten beispielsweise auch vermehrt an Grundschulen Hilfestellungen für Lehrkräfte, die oftmals nicht zu Sportlehrern ausgebildet sind. Es kommt schonmal vor, dass es nicht einen Basketball in der Halle gibt. Da helfen wir dann aus“, berichtet Dirk Unverferth.

Auf Initiative von Tom Doll fand der Workshop jetzt zum ersten Mal auch in Gladbeck statt. Als ehemaliger Spieler und Leistungsträger des Essener Vereins ist seine Verbindung zum Sport nach wie vor ungebrochen, so dass er sich sichtlich freut, die an das Training anschließende Fragerunde zwischen Schülern und Marques Oliver zu moderieren.

"Ich kann bei McDonald's bestellen"


Der Basketballer, der unter anderem schon in Ohio, Texas, Nierdersachsen und Tennessee unter Vertrag stand, scherzt mittlerweile mit seinen jungen Gesprächspartnern, die ihn zu seinem Leben als Profisportler fragen. Ob er eine Freundin habe, wo diese denn gerade sei, seit wann er eigentlich Basketball spiele und viele weitere Fragen beantwortet der Zwei-Meter-Hüne in einem schwerem Amerikanisch, das die Schüler gleichermaßen zu fordern wie zu faszinieren scheint.

Ebenso amerikanisch fällt die Antwort auf die Frage aus, ob er denn auch ein bisschen deutsch spreche: „Ich kann bei McDonald‘s bestellen.“
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