Sportmediziner Dr. Wolfgang Groth verstorben

(Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de)
Gladbeck: Stadtgebiet | Dr. Wolfgang Groth ist tot. Der Sportmediziner verstarb im Alter von 74 Jahren. Die Gladbecker Sportfamilie trauert um einen Mann, der den Gladbecker Sport über Jahrzehnte nachhaltig gefördert und sich für die Belange des Sports engagiert eingesetzt hat.

Er fungierte als Sportmediziner beim Deutschen Judo-Bund, dem Judo Club Nippon, dem Stadtsportverband Gladbeck und dem SfbB Gladbeck. Beim Deutschen Judo-Bund machte er sich als Sportarzt bei internationalen Judo-Turnieren einen Namen.

Beim Judo-Club Nippon gehörte er zu den Begründern des „Judos als Rehabilitationssport“ und des „Judos für Behinderte“. Bei den landesweit anerkannten Turnieren der behinderten Judoka war er als Sportarzt immer dabei. Durch sein Wirken hat zu den Erfolgen der örtlichen Behinderten Judoka (u.a. Erringung von Weltmeisterschaften) maßgeblich beigetragen.

Im Stadtsportverband hat er über Jahrzehnte den Breiten- und Leistungssport gleichermaßen gestützt. Neben den Schulungen vor Ort war er immer helfend zur Stelle, wenn bei internationalen Begegnungen ausländische Sportler mit Verletzungen behandelt werden mussten. Beim SfbB Gladbeck hat er durch sein Wirken die Entwicklung des sozialen Altensportes nachhaltig geprägt.

Er gehörte zu den ehrenamtlichen Funktionsträgern, die sich das Gemeinwohl als oberste Maxime gesetzt haben. Sein bürgerschaftliches Engagement ging weit über seinen Einsatz für den Sport in unserer Stadt hinaus. Er war immer ansprechbar, wenn es darum ging, den Sportlern zu helfen. Für seine Verdienste um den Sport erhielt er die Sportplakette der Stadt Gladbeck in Gold.
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Tanja Karbowski aus Gladbeck | 25.02.2014 | 15:37  
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