Triathlon-Weltmeisterschaft 2015: Frank Wiedenhöfer vom SV Gladbeck 13 bereitet sich vor

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„Noch ein wenig mehr Ausdauer“: Frank Wiedenhöfer vom SV Gladbeck 13 hat sein Ticket für die Triathlon-Weltmeisterschaften im August diesen Jahres bereits gelöst. Im internationalen Vergleich macht er schon jetzt eine sehr gute Figur. (Foto: Privat)
Gladbeck: Stadtgebiet | „Saisonbeginn. Es geht los.“ Ein wenig nervös war Frank Wiedenhöfer schon vor seinem ersten Triathlon der Saison. „Gleich eine Mitteldistanz, damit ich nach dem Wintertraining weiß, wo ich stehe. Dazu einen österreichischen Boden und ein wenig internationale Konkurrenz, vorwiegend aus Österreich, Schweiz, Italien und vom Balkan.“

Frank Wiedenhöfer, Triathlet des SV Gladbeck 13, der sich bereits im letzten Jahr für die Weltmeisterschaften in Zell am See über die Mitteldistanz qualifiziert hatte, nutzte den jüngsten Wettkampf in St. Pölten, Österreich, zur persönlichen Einschätzung im internationalen Vergleich. Etwa 4.000 Radkilometer fuhr der Feuerwehrmann bereits bei Wind und Wetter im Münsterland, im Bergischen Land, auf Mallorca und in Andalusien. Dazu kommen rund 1.000 Laufkilometer, die die Grundlagen für das kommende Aufbautraining bilden sollen.

Vorbereitungen lohnten sich


In St. Pölten zeigte Wiedenhöfer, dass sich die Vorbereitungen gelohnt haben: Der zehnte Rang lässt auf eine eine sehr gute Frühform schließen; der Gladbecker Triathlet zeigt sich nach seiner Leistung in Österreich zufrieden. „Es war schon ein kurioser Schwimmparcours, der mich da erwartete“, resümiert Wiedenhöfer. „Ich war überrascht, dass die Strecke durch zwei Seen führte, die durch eine ungefähr 400 Meter lange Landstrecke verbunden wurde.“ Nach 1.900 Metern verließ Wiedenhöfer die 18 Grad kalte Schwimmstrecke endgültig und schwang sich als zweiter seiner Altersklasse auf das Rad. Rund 300 Teilnehmer in seiner Altersklasse kämpften hier noch um die Qualidfikation für die Weltmeisterschaften, die dem SV13er Triathleten schon sicher war. Während des Wettkampfes zeigte sich entsprechend, dass dieses Rennen für die Wenigsten ein Test war.

Zehnter Platz in der Altersklasse


Auf der Radstrecke, die 90 Kilometer über eine abgesperrte Autobahn und diverse Bundesstraßen verlief, büßte er nur einen Platz ein, obwohl Wiedenhöfer das Laufen nicht gerade erfunden haben will. „Dass ich beim Laufen Federn lasse, war mir klar. Es ist meine schlechteste Disziplin und an ein richtig schnelles Laufen war gar nicht zu denken. Aber ein Lauf in 1:35 Stunden ist für den Halbmarathon völlig in Ordnung.“ In der Gesamtwertung belegte er den 221. Platz, in seiner Altersklasse Rang zehn. „Nun weiß ich, wo ich im internationalen Light-Vergleich stehe - und zwar gar nicht schlecht“, strahlt Wiedenhöfer.

Der weitere Aufbau von Ausdauer und Schnelligkeit ist bereits geplant: „Um das Schwimmen brauche ich mir nicht viel Sorgen machen, noch ein wenig mehr Ausdauer und bis August intensiv an der Laufgeschwindigkeit arbeiten, dann wird das was bei der WM.“ Bis dahin wird Wiedenhöfer an einigen Liga-Wettkämpfen mit der Mannschaft des SV13 teilnehmen. „Jetzt aber erstmal ausruhen“, spricht der WM-Teilnehmer, dann radelt er locker auf seinem Rad davon.
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