DRK Gladbeck; G 20-Gipfel in Hamburg- Mehr als 150 Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe unter Verbandführung des DRK südlich von Hamburg in Bereitschaft

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Besuchte die Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe: (v.li.) der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, mit Verbandführer Thomas Roters aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt
G 20-Gipfel in Hamburg
Mehr als 150 Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe unter Verbandführung des DRK südlich von Hamburg in Bereitschaft

Mehr als 150 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, der Malteser, Johanniter und der DLRG halten sich derzeit am südlichen Stadtrand von Hamburg für einen möglichen Einsatz im Umfeld des G20-Gipfels bereit. Neben Kräften aus dem Kreis Steinfurt sind insbesondere auch die Kreise Gütersloh und Lippe, die Stadt Bielefeld und der Hochsauerlandkreis eingebunden.

Sie gehören zur „Behandlungsplatzbereitschaft“ des Kreises Steinfurt, einer Einheit, die für die rasche Versorgung von ca. fünfzig Patienten bei Unglücken und Gefahrenlagen ausgestattet ist und insgesamt über 115 Helferinnen und Helfer der verschiedenen Hilfsorganisationen verfügt. Hinzu kommen „Patiententransportzüge“ mit mehreren Rettungs- und Krankenwagen, die den Rettungsdienst unterstützen und Patienten der klinischen Versorgung auch in weiter entfernte Krankenhäusern bringen können. Dieses Kontingent aus Westfalen-Lippe wurde auf Grund eines Amtshilfeersuchens der Hamburger Innenbehörde an das Land NRW nach Hamburg zum G20-Gipfel entsandt; geführt wird es durch den Verbandführer Thomas Roters aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt und den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises Steinfurt, Dr. Karlheinz Fuchs. Ihr Auftrag ist es, im Bedarfsfall die medizinische Hilfe im Umfeld des G20-Gipfels zu verstärken und damit den Rettungsdienst der Hansestadt zu entlasten. Außerdem stehen weitere Kräfte an ihren Heimatstandorten ebenfalls für einen möglichen Einsatz in Hamburg bereit.
 
Anlässlich eines Besuchs der Einsatzkräfte durch den Vizepräsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, und den Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz, Christoph Brodesser, konnte festgestellt werden, dass die Einsatzkräfte gut untergebracht sind. „Wir nutzen die Zeit für Fortbildung und Aufbauübungen und bereiten uns damit auf mögliche Einsatzanforderungen vor“, so Roters.

Dr. Fuchs bestätigte: „Es ist beeindruckend, wie die aus verschiedenen Organisationen und Fachdiensten kommenden Helferinnen und Helfer sich in kurzer Zeit zu einer schlagkräftigen Einheit zusammengefunden haben.“ Bei seinem abschließenden Gespräch mit Führungs- und Einsatzkräften bekräftigte Vizepräsident Upphoff die hohe Bedeutung dieses Einsatzes für die Allgemeinheit: „Ich überbringe Ihnen sehr gerne den Dank und die Anerkennung des gesamten Präsidiums des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für Ihren nicht alltäglichen Einsatz“, und er schloss darin auch den Dank an die Arbeitgeber der Einsatzkräfte mit ein, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils für mindestens eine Woche für diesen Einsatz freigestellt haben.
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