Gladbecker Netzgemeinde erhält Impulse zum Glauben: Wiederworte per WhatsApp

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Sie stellten das neue Projekt vor (v.l.): Romina Hesper, Pfarrer Sebastian Amend, Pfarrerin Stefanie Erling, Sophia Barletta und Lisa Peschkes. (Foto: Foto:Bugzel)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Zu Beginn der Passionszeit startet die Evangelisch Lutherische Kirchengemeinde Gladbeck ein neues Projekt: Eine Netzgemeinde, zu der sich vor allem junge Leute mit ihrem Smartphone auf der Homepage der Gemeinde anmelden können.

„Unter dem Titel „Wiederwort“ erhalten sie dann zwei Mal in der Woche, jeweils mittwochs und sonntags, von uns kurze Impulse, Fotos, Videos oder kurze Andachten rund um Glaubens- und Lebensfragen“, erklärt Pfarrerin Stefanie Erling, die das Projekt gemeinsam mit ihrem Kollegen Pfarrer Sebastian Amend und einer Reihe von Jugendlichen aus der Gemeinde seit Oktober letzten Jahres vorbereitet hat.

„Wer mitmachen möchte, installiert zunächst WhatsApp auf seinem Smartphone und meldet sich auf unserer neuen hompage www.kirchegladbeck.de an“, liefert Pfarrer Amend die Gebrauchsanleitung. Die Handynummer des Nutzers werde dann aufgenommen, „anonym, datensicher und kostenlos“, versichert der Gladbecker Seelsorger. „Nach der Aktivierung über Start erhalten die Teilnehmer dann, solange sie möchten, unsere „Wiederworte“, die sie jederzeit auch wieder abbestellen können.“

Zielgruppe des neuen Angebots sind vor allem junge Menschen bis Mitte 20, die die sozialen Medien und Messenger-Dienste nutzen. „Diese wollen wir mit der biblischen Botschaft zeitgemäß in Kontakt bringen und sie zum Weiterdenken anregen“, sagt Stefanie Erling. Dabei wolle man an die Arbeit der Kirchengemeinde vor Ort anknüpfen und beispielsweise auch auf Veranstaltungen hinweisen. Das Projekt gehe mit gut 50 Beiträgen an den Start, darunter auch ein Video der Jugendband „Undivided Heart“, und soll weiter ausgebaut werden.

Neben anderen Jugendlichen hat auch Lisa Peschkes das Projekt vorbereitet. „Ich finde es toll, dass ich bei „Wiederwort“ meine Kreativität einbringen und Texte entwerfen kann, um so die Chatgemeinde mit aufzubauen“, erklärt die 16-jährige Schülerin, die seit drei Jahren als ehrenamtliche Teamerin in der Kirchengemeinde mitarbeitet. Mit dem Projekt wolle man nicht zuletzt Jugendliche erreichen, die Probleme haben und denen man auf diesem Wege helfen möchte.

Für die beiden Pfarrer ist das Angebot eine neue Art der Verkündigung von Gottes Wort. „Damit können wir traditionelle Werte und den Glauben auf neue Art weitergeben.“ Denn die Gemeinde sei mehr als nur der sonntägliche Gottesdienst.
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