Schulpferde-Cup und Reitertag beim RV Gladbeck

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Schulpferde-Cup und Reitertag beim RV Gladbeck: Der Reiterverein Gladbeck richtete erstmalig die Qualifikation zur Gelsenkirchener Stadtmeisterschaft aus. Foto: Kariger

Gladbeck: Reiterverein Gladbeck | Reiterverein Gladbeck richtete erstmalig die Qualifikation zur Gelsenkirchener Stadtmeisterschaft aus. Ein buntes Treiben herrschte, dank der über 100 Nennungen, am vergangenen Wochenende auf der Anlage des Reitervereins an der Kirchhellener Str. 233, denn die beiden Tage standen ganz im Zeichen des alljährlich im Frühjahr stattfindenden Schulpferde-Cups und Reitertages.

Diesmal setzte das Turnierfieber zunächst bei den Teilnehmern des Schulpferde-Cups ein, da dieser in diesem Jahr ausnahmsweise samstags ausgerichtet wurde. Nach der Begrüßung gingen die zehn Mannschaften, von denen der RV Gladbeck drei stellen konnte, mit ihren Schulpferden zunächst in der Dressur an den Start. Hierbei schnitten die Gladbecker zwar nur durchschnittlich ab, konnten sich aber in der anschließenden Theorieprüfung steigern, wobei Gladbeck III als reine Jungenmannschaft mit der WN 10,0 auftrumpfte.

Nach Beendigung der Mittagspause galt es einen Springparcour zu bewältigen, was vor allem für die noch sehr junge Mannschaft I des RV eine Herausforderung darstellte. Doch Dank der guten Vorbereitung durch Pferdewirtschaftsmeisterin Bärbel Stradtmann, gelang auch dieses reibungslos. Am Ende stand nur noch das Vormustern und die neu eingeführte Bodenarbeit auf dem Programm.

Nach Zusammenfassung aller Ergebnisse stand die Mannschaft von Gut Zassenhaus II als Sieger fest. Zweite wurde PSG Erftstadt-Niederberg, dritte Gut Zassenhaus I, während die Gladbecker Mannschaften leider nur den sechsten (Gladbeck I), achten (Gladbeck II) und zehnten (Gladbeck III) Platz belegen konnten. Mit Glanznoten im Einzelbereich wartete allerdings Lara Becu auf, deren WN sich im Schnitt bei 8,0 bewegten.

Für den RV Gladbeck ritten:

Mannschaft I: Lara Becù, Jolina Zylstra, Felicitas Spiekermann, Sina Brückmann, vorgestellt von Stephanie Gromoll

Mannschaft II: Carina Rudolf, Janine Overbeck, Mara Kabuth, Hannah Koopmann, vorgestellt von Juliane Loges

Mannschaft III: Henning Schmidt, Mitchell Knipping, Felix Koopmann, Jan Surma, vorgestellt von Bärbel Stradtmann

Am gleichen Tag ging Jasmin Bruns auswärts auf „Schleifenfang“. Sie holte sich mit ihrer Stute Top Celine den fünften Platz in Hünxe im A*-Stilspringen (WN 7,0).

Weiter ging es am Sonntag mit dem Reitertag, bei dem viele der jungen Reiter, teilweise zum ersten mal im Turnierdress antraten. Entsprechend groß war natürlich die Nervosität. Die Nachwuchsreiter des RV brauchten sich jedoch nicht hinter der auswärtigen Konkurrenz zu verstecken, hatten sie doch bereits geraume Zeit zuvor angefangen konkret für ihre Prüfungen zu üben.

So siegte für den RV Gladbeck im Reiterwettbewerb Schritt-Trab Jill Malcorps auf Peppino (WN 7,5). In der zweiten Abteilung derselben Prüfung gewann Luise Stumpf auf Maylord (WN 7,4).

Beim Reiter-WB in der Kategorie Schritt-Trab-Galopp siegte in der ersten Abteilung Miriam Bäck auf Keapavarell (WN 7,1) und Ina Renz auf Foxi (WN 7,4) in der zweiten Abteilung, während Felina Anton auf Foxi (WN 7,1) in der dritten Abteilung den zweiten Platz belegte.

Anika Berse erritt sich mit einer Wertnote von 7,2 beim Dressur-Reiter-WB mit Burggräfin den zweiten und Felicitas Spickermann auf Salieri mit 7,0 den vierten Platz.
In der E-Dressur errang Lilly-Lea Müller auf Monopoly (7,3) Platz zwei.

Qualifikation Gelsenkirchener Stadtmeisterschaften

Ein besonderes Highlight war diesmal sicherlich die Ausrichtung der Qualifikation zum Finale der Gelsenkirchener Stadtmeisterschaften.
Hier siegte in der A-Dressur Ann-Katrin Günther vom Resser RV. Jeanne Keller vom RV Gladbeck eroberte sich den 5. Platz
Die E-Dressur wurde dagegen als Mannschaft geritten, und die einzelnen Vereine präsentierten ihr Können mit Freude und viel Liebe zum Detail für das Erscheinungsbild unter dem begeistertem Applaus der vielen angereisten Fans.
Es siegte hier von den sechs genannten Mannschaften erfreulicherweise der RV Gladbeck vor Stall Räther und PSG Herten. Die Einzelwertung gewann Frederike Schniering vom RV Gladbeck auf Kalle Wirsch (WN 7,5) vor Marie Bugdoll (PSG Herten) und Isabell Neubacher (RV Gelsenkirchen).

Im Anschluss an die Dressurprüfungen in der Halle ging es bei Sonnenschein raus auf den im Jahr zuvor renovierten Platz, wo das Springen über die Bühne ging.
Dort sicherte sich im Spring-Reiter-WB den dritten Platz Felicitas Spickermann (6,0) auf Sally.
Beim Stilspring WB (KL E) ging Platz eins an Lilly-Müller (WN7,8) mit Monopoly und Platz zwei an Frederike Schniering auf Kalle Wirsch (WN7,6). Im A-Springen (Zeit) sicherten sich Theresa Deutschmann auf Loriana den zweiten Rang.

Beim Qualifikations-Mannschaftsspringen der Gelsenkirchener Stadtmeisterschaften wurde es noch einmal richtig spannend. Denn die Mannschaften und ihre Reiter traten wie im Nationenpreis gegeneinander an, d.h. immer die ersten Springer aller Mannschaften hintereinander, dann die zweiten usw. Unter den Anfeuerungsrufen des Publikums gewann hier von fünf Mannschaften erneut der RV Gladbeck vor Gelsenkirchen Buer und Stall Räther. Sieger in der Einzelwertung wurde Jeanne Keller auf Roxbury (RV Gladbeck) neben Melanie Dietsch (Stall Räther), während Frederike Schniering (Kalle Wirsch) und Hannah Dommann (Walomy) auf dem vierten bzw. siebten Platz landeten.

Jump and Run

Den krönenden Abschluss dieses gelungenen Reitertages bildete die Prüfung „Jump and Run“, bei der zunächst ein Pferd mit Reiter über kleine Hindernisse springen musste, um danach den Staffelstab an einen Fußläufer abzugeben, der seinerseits diese Runde rennen und dabei über die Hindernisse springen musste. Schnellstes Team in dieser Spaßdisziplin waren Pauline Naumann auf Grafitto und Svenja Werring.

Am Ende dieses langen Tages, der für viele Teilnehmer ein Debüt auf dem Tunierparkett war, zeigten sich sowohl Ausbilderin Bärbel Stradtmann als auch die erste Vorsitzende Monika Thünker sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers und Hannah Dommann sprach aus, was viele dachten: „Das hatte heute richtig Spaß gemacht!“

Foto: Kariger
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