Startschuss für BDKJ-72-Stunden-Aktion in Gladbeck

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Als Schirmherr der 72-Stunden-Aktion bedankte sich Bürgermeister Ulrich Roland bei allen Beteiligten.

Gladbeck. Es kann los gehen: Am 3. Juni-Wochenende beteiligt sich vom 14. bis 16. Juni auch der Gladbecker Stadtverband des "Bund Deutscher Katholischer Jugend" (BDKJ) an der bundesweiten "72-Stunden-Aktion".

Zunächst unter dem Motto "Power im Pott" ins Leben gerufen, gab es die 72-Stunden-Aktion in ganz Deutschland erstmals im Jahr 2007. Und auch im Jahr 2013 sind in Gladbeck mehrere Gruppen mit von der Partie.

Zur Einstimmung gab es am Donnerstagnachmittag im "Katholischen Stadthaus" eine kleine Auftaktveranstaltung, zu der Projektreferent Benedikt Gottlieb neben Kaplan Lamm auch Bürgermeister Ulrich Roland begrüßen konnte. In einem kurzen Grußwort bedankte sich Roland, Schirmherr der Gladbecker Veranstaltung, für den ehrenamtlichen EInsatz aller Beteiligten, die mit ihrem Engagement die Welt zumindest ein klein bisschen verbessern wollen.

Neun Gruppen im Einsatz

Bislang gingen die Organisatoren auf lokaler Ebene von 8 teilnehmenden Gruppen aus, doch die Flutkatastrophe im Osten und Süden der Republik haben hier für eine kurzfristige Veränderung gesorgt: 3 junge Erwachsene aus Gladbeck haben sich spontan entschlossen, an der Bistums-Aktion "Fluthelfer" teilzunehmen, werden also mit dem BDKJ am 14. Juni per Zug nach Magdeburg reisen, dort zum Einsatz gelangen und dann am 16. Juni in den Nachmittagsstunden wieder ins Ruhrgebiet heimkehren. Bürgermeister Ulrich Roland zeigte sich beeindruckt und bot an, dass die Zugfahrkosten, sofern diese von den Helfern getragen werden müssten, von der Stadt Gladbeck übernommen würden.

Aber auch die übrigen Gruppen werden nicht untätig bleiben: Die Pfadfinder der Rentforter Gemeinde "St. Josef" werden das Außengelände des "Familienzentrum St. Josef" an der Kampstraße "aufpeppen". Dieses Ziel hat sich auch die "Katholische Junge Gemeinde Herz-Jesu Zweckel" gesetzt, die sich den Kindergarten "St. Michael" in Stadtmitte als Einsatzort ausgesucht hat.

Die "Katholische Junge Gemeinde St. Lamberti" und auch die Messdiener von "St. Lamberti" werden die im van-Acken-Haus an der Rentforter Straße lebenden Personen zu einem "Urlaub ohne Koffer" einladen, während die "Junge Union Gladbeck" im "St. Altfrid-Haus" in Brauck aktiv ist. Mit den dortigen Bewohnern will man einen Ausflug ins "Sea-Life" nach Oberhausen planen und auch durchführen.

Als "Dienstleister" anbieten werden sich Mitglieder des "Jugendrates der Stadt Gladbeck". Sie können - gegen Zahlung einer geringen Gebühr - für Arbeiten aller Art "gebucht" werden. Die Einnahmen werden am Ende der Aktion dem "Kinderhospiz Gelsenkirchen" zur Verfügung gestellt.

Als "Fluthelfer" nach Magdeburg

Auch die "Jugendförderung der Stadt Gladbeck" ist in das Projekt eingebunden. Die Helfer werden am "KARO" in Butendorf als Waffelbäcker tätig. Das "KARO" kann nämlich sein 10-jähriges Bestehen feiern, weshalb eine tolle "Geburtstagsparty" geplant ist. Der Erlös ist für die "Aktion Herzenswünsche" bestimmt.

Und die "Evangelische Jugend Zweckel" will im Rahmen der "72-Stunden-Aktion" die jugendlichen Besucher im Jugendheim an der Tunnelstraße eingehend über das Thema "Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche" informieren.

Für eine "Überraschungs-Aufgabe" haben sich die Pfadfinder "St. Elisabeth" aus Ellinghorst entschieden. Sie erfuhren erst im Rahmen der Auftaktveranstaltung, dass sie sich um die Einrichtung "Terebinthe" in Zweckel kümmern sollen. Die Einrichtung, die vom "Sozialdienst katholischer Frauen" (SkF) unterhalten wird, wird in erster Linie von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund besucht. Für die Kinder müssen die Pfadfinder nun eine "Stadtrallye" und ein Grillfest organisieren und durchführen.

Mit dem von Kaplan Lamm erteilten Segen werden sich die Gruppen ab dem 14. Juni ans Werk machen. Damit auch die Welt in Gladbeck am Ende der "72-Stunden-Aktion" zumindest ein bisschen besser ist...
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