Ein Stück Weezer Heimat

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Barbara Naus und Hans-Gerd Vrede blättern in der neusten Ausgabe des Weezer Jahrbuches. Foto: CS 62

Wenn 40 Autoren 62 Beiträge auf 320 Seiten zusammenfassen, kommt einiges zusammen. Das Leben im Kindergarten wird im 16. Jahrbuch "Weezer Geschichte - Altes und Neues aus der Heimat" ebenso geschildert wie das Postwesen der Gemeinde oder der Besuch von Queen Elisabeth II im Jahre 1990.

WEEZE. "Das Redaktionsteam hat bei der Auswahl der Themen wieder ein gute Mischung gefunden", lobt Hans-Gerd Vrede, der für Layout und Druck verantwortlich ist, seine Mitstreiter. Allen voran Barbara Naus. Bei der stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreises Weezer Heimatgeschichte laufen alle Fäden zusammen. Dreimal im Jahr trifft sie sich mit ihrem 17-köpfigen Team zur Redaktionsbesprechung. "Anfang des Jahres geht's los", erzählt die ehemalige Bürgermeisterin. "Dabei ist es erstaunlich, dass wir auch nach 16 Jahren immer noch genügend Themen zusammenkriegen." Firmenporträts, Vereinsjubiläen oder die Pilgerfahrt der Pfarrgemeinde St. Cyriakus zählen ebenso dazu wie Kinderaufsätze, Gedichte oder ein Rezept in Platt. Dafür finden sich stets einheimische oder auswärtige Autoren, die sich ehrenamtlich engagieren. Manche schreiben seit vielen Jahren fürs Jahrbuch. "Andere sind ganz neu dabei. Diesmal gleich 15 Verfasser", verkündet Barbara Naus nicht ohne Stolz. "Und niemand bekommt einen Cent für seine Arbeit."
Trotzdem kommen jedes Mal aufs Neue interessante Geschichten zum Vorschein. So wie der Bericht von Franz Josef Hetjens. Darin wird der Weg einer Feldpostkarte von 1942 beschrieben. Ende letzten Jahres erreichte ein Schreiben der Deutschen Botschaft in Prag das Archiv der Gemeindeverwaltung Weeze, worin um die Weiterleitung einer Karte vom 3. Januar 1994 gebeten wurde. Nach längerem Hin und Her wurde schließlich die Schreiberin des Neujahrsgrußes ausgemacht. Es ist die heute 99-jährige Johanna Feldkamp. "Geschichten gibt's", schmunzelt Barbara Naus und freut sich, dass viele Geschichten ganz unverhofft kommen. Das soll auch weiterhin so bleiben. Denn bei 320 Seiten war diesmal Schluss. "Einige Beiträge mussten wir aufs nächste Jahr verschieben", sagt Naus. "Sie bilden den Grundstock für 2017." Die Redaktionsleiterin rechnet vor, dass die bisher veröffentlichen 16 Bände fast 28 Zentimeter Platz in ihrem Regal einnehmen. Zudem seien bislang auf exakt 4.000 Seiten rund 710 Beiträge von über 200 Autoren erschienen.
Nur durch das große Engagement aller Mitstreiter und die finanzielle Unterstützung von Sponsoren konnte auch der Preis des Jahrbuches mit 10 Euro über all die Jahre konstant bleiben. Mitglieder erhalten das Buch sogar umsonst. Bei einem Jahresbeitrag von 20 Euro durchaus eine lohnende Sache. Mit einer Auflage von 1.100 Stück kann das Buch seit einigen Tagen an den bekannten Verkaufsstellen erworben werden. Einige Exemplare werden auch verschickt. Gibt es doch Leser des Weezer Jahrbuches unter anderem in Kanada und auf Hawaii.

Das steht drin


Beiträge: davon 19 über die Weezer Heimat- und Kirchengeschichte; sieben Vereinsjubiläen; sechs Beiträge über das Leben in Kindergarten, Schule und Wellenbrecher; je fünf über Firmen und Menschen aus der Gemeinde zudem je ein Beitrag über die Fahrt des Heimat- und Verkehrsvereins, die Pilgerfahrt von St. Cyriakus, Weezer Schlagzeilen in Medien sowie Gedichte, Kinderaufsätze und ein Rezept in Platt.


Hier gibt's das Buch


Weeze: Schreibwaren Schröer, Reisebüro Boeijen, beide Tankstellen, im Rathaus, in der Bücherei sowie auf dem Weihnachtsmarkt am Samstag, 26. November, in der Alten Schmiede.
Wemb: Kaufladen der Wember
Bei allen Vorstandsmitgliedern des Geschichtsarbeitskreises Verkaufsstellen
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1 Kommentar
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Elisabeth Knechten aus Goch | 29.10.2016 | 11:52  
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