Im Gocher Ratssaal Kultur erleben.

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ist sie nicht schön, die Niers! Gerne besucht man ihre Ufer. Vielen ist sie Heimat, manchen gab und gibt sie ihr tägliches Brot. Doch die Niers scheint unzufrieden. Warum braust sie immer noch auf? Wurde nicht alles unternommen, um sie zufrieden zu stellen? Mit Puppentheater und Schauspiel, mit Stoff, Objekten und Musik wird im NIERSPROTOKOLL von der Geschichte und den wechselnden Gesichtern dieses Wasserlaufs. Hierzu laden KulTOURbühne und VHS am Mittwoch, den 5. Oktober 2016 um 20.00 Uhr herzlich ein. Veranstaltungsort ist der Ratssaal im Gocher Rathaus. Tickets für 10,00 bzw. 7,00 Euro pro Stück gibt es bei der KulTOURbühne im Rathaus (Telefon 0 28 23 / 320-202, Email: kultourbuehne@goch.de) und online bei www.goch.de.

Launisch und bockig kam die Niers früher daher. Mit ihrem oftmals maßlos ausufernden Charakterzug war sie eine schwierige Gesellin. Doch der Mensch hat sie sich zu Eigen gemacht, sie von ihren „Störungen" geheilt und ihre Kräfte für sein wirtschaftliches Fortkommen genutzt. NIERSPROTOKOLL widmet sich der Beziehung Mensch Natur. Schildert auf poetische, humorvolle, manchmal wilde und auch traurige Art den Werdegang der Niers - einem Fluss ohne Quelle. Es spielen: Die Fabulanten: Nadja Bükow und Carsten Jensen unter der Regie von Regie: Susanne Henke.

Die Schauspieler Nadja Bükow und Carsten Jensen - Die Fabulanten - haben ihr Handwerk im Atelier für physisches Theater in Berlin erlernt. Seit ihrem Abschluss zum Bewegungsschauspieler entwickeln sie Theaterstücke für die Bühne sowie für den öffentlichen Raum. Seit 2013 leben und arbeiten die Fabulanten in Mönchengladbach. Die Bandbreite ihrer künstlerischen Tätigkeit reicht vom Maskentheater bis zum Material- und Figurentheater. Auf der Bühne erzählen sie vor allem eigene Geschichten in bildreichen Inszenierungen. Susanne Henke hat nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Bochum als Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum und Landestheater Tübingen gearbeitet. Im Anschluss folgten zahlreiche Regiearbeiten für freie Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen für Erwachsene und Kinder. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Schauspiel- und Figurentheater.
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