Viktoria Goch und seine Tollitäten - Die ganze Geschichte mit allen Bildern

  Goch: Kastell | Seit Freitag Abend ist klar: Joachim „Aki“ Otto und Marijke Bornheim werden im Januar 2012 aus den Händen des Gocher Bürgermeisters Karl-Heinz Otto und vor über tausend fröhlich feiernden Gochern das närrische Zepter in die Hand nehmen und das Narrenvolk regieren (lesen Sie auch den Bericht im Gocher Wochenblatt am Sonntag!).
Und wer am Freitag Abend im Gocher Kastell den ersten prinzlichen Worten gelauscht hat, darf sich auf eine tolle Session in den Farben rot und schwarz freuen, die unter dem Motto „100 Jahr den Fuß am Ball ... - Viktoria feiert Maskenball“ jede Menge Spaß verspricht.
Bereits die Prinzenvorstellung war für die künftigen Regenten das erste Highlight in ihrer karnevalistischen Laufbahn. „Es ist toll, auf eine solche Kulisse von hier oben herunter zu schauen“, freute sich der Prinz in spe. Die Fröhlichkeit, so der künftige Prinz, der im wahren Leben auf der Bußgeldstelle in der Kreisverwaltung arbeitet, hätten sie sich auf ihre Fahnen geschrieben, wobei Brauchtum und Kameradschaft nicht zu kurz kommen werden. Die künftige Lieblichkeit, die ihre Brötchen als ozialpädagogin verdient, gab schon mal eine kleine Kostprobe ihrer Ausgelassenheit, als sie die Eltern Jutta und Georg mit den Worten „Papa, ich hab mir die Zähne geputzt“ begrüßte und sofort die Lacher auf ihrer Seite hatte.
Und dass aki den Karneval im Blut hat, beweist allein schon seine Herkunft: in goch geboren, mit Nierswasser getauft, was will man mehr?
Vom Karneval infiziert wurden beide schon früh, sie, als gebürtige Kölnerin sowieso mit Pappnase geboren, er, als er sich 1977 schon als „Wagenbauer“ versuchte, um mit seinen Kumpels einen alten VW Käfer zum Mottowagen umzubauen.
Als langjähriger Gardist und 2004 als Adjutant unter Prinz Hans-Jürgen I. (Offermanns) erwarb sich Aki seine närrische Reife, bis er nun endlich ganz oben stehen darf: „Daran hatte ich schon 2004 gedacht.“ Marijke ihrerseits brachte zunächst den KKK-Mäuschen und dann auch den Viktoria-Teenies die jecken Tanzschritte bei:„Dort wollte ich nur aushelfen und bin heute noch dabei.“ Und als Aki einmal, es war im Kastell, sie beiseite nahm und ihr zuraunte: „Wenn ich mal Prinz bin, wirst du meine Prinzessin“, dachte Marijke zunächst nur an einen Traum, der nun wahr wurde.
Die Session werden beide natürlich mit Verstärkung angehen: Ihnen zur Seite stehen nicht nur die drei Adjutanten Hans-Jürgen Offermanns, Dirk Vierkotten und Werner Kesper, sondern natürlich auch die gesamte Viktoria-Mannschaft. „Wir freuen uns schon auf den Anpfiff“, hieß es aus dem rot-schwarzen Lager. Auf geht‘s!
Zu den ersten Gratulanten gehörte standesgemäß die stellvertretende Bürgermeisterin Gabi Theissen, der RZK-Chef Frank Bömler und der noch amtierende Prinz Marcus I. (Knops) und mit seiner Lieblichkeit Anna I. (Arntz). Sowohl RZK und Prinzenpaar kamen nicht mit leeren Händen: Das RZK schenkte einhundert Briefmarken plus Briefumschläge für "logistische Herausforderungen", von Marcus und Anna gab es Partyspaßartikel, wie Hütchen und Atze-Brillen.
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Norbert Leenders aus Kleve am 16.11.2011 um 09:54 Uhr  
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