Den Stuhl nimmt sie mit: Nach 31 Jahren bei der Diakonie ist Christiane Kraft im Ruhestand

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Noch ist er aus Plüsch. Christiane Kraft will sich im Ruhestand einen Hund zulegen. Foto: privat
GOCH/UEDEM. Nach fast 31 Jahre im kirchlich-diakonischen Dienst wurde Verwaltungsmitarbeiterin Christiane Kraft im Rahmen einer Feierstunde bei der Diakonie in den Ruhestand verabschiedet. Diakoniegeschäftsführer Joachim Wolff würdigte Kraft als eine „tragende Säule und Markenzeichen“ der Diakonie: „Sie sind das Gedächtnis der Diakonie aufgrund der langen Zeit, die Sie bei uns sind. Sie sind die Unerschrockene. Obwohl der Ruhestand schon nahte, haben sie sich trotzdem noch in die neue Abrechnungssoftware eingearbeitet. Nicht ohne Grund waren Sie als verständnisvolle Kollegin lange Zeit in der Mitarbeitervertretung aktiv. Ihre Liebe zur Musik zeigten Sie im Büro oft mit einem Lied auf den Lippen.“
Die gebürtige Niederländerin hat nicht weniger als drei Umzüge mit der Diakonie erlebt, von der Diakoniestation in Uedem an die Wiesenstraße in Goch, später zur Klever Straße und nun verlässt sie die Diakonie an der Brückenstraße. „Sie waren immer interessiert an Neuem und bleiben uns als ehrenamtliche Hausbetreuerin erhalten“, so Wolff. „Bleiben Sie im weiten Raum stehen, wie es ein Psalm formuliert, genießen Sie die neue Freiheit“, wünschte ihr Vorstandvorsitzender Pfarrer Hartmut Pleines.
Für die tierliebe Kollegin hatten sich die Mitarbeitenden ein besonderes Abschiedsgeschenk überlegt: Sie sammelten für einen großen Hund, den sie sich wünscht. Bis dahin hilft die Version aus Plüsch. Christiane Kraft behält die Diakonie im Rücken: Auf eigenen Wunsch darf sie auch ihren Bürostuhl mit nach Hause nehmen.
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