In sich den Columbus wecken und die Welt entdecken

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Das Programm des Projektes umfasste auch naturpädagogische Elemente wie Waldsofa und Waldmurmelbahn.
„Kannst du in dir den Columbus wecken und mit uns die Wlt entdecken“. lautetete das Motto eines erlebnispädagogischen Projekts, das Studenten der Sozialpädagogik der HAN (Hogeschool van Arnhem en Nijmegen) in Kooperation mit dem Offenen Ganztag der Liebfrauenschule Goch, durchführten.

Zehn Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren nahmen daran teil und bildeten über mehrere Aktionstage hinweg eine feste Gruppe. Eine entsprechende Vorbereitung und dazugehörige Zertifikate der Studenten, wie Erste-Hilfe-Outdoorschein, DAV-Toprope-Kletterschein oder auch Rettungsschwimmer-Abzeichen, bieten entsprechende Sicherheit sowie eine qualitativ gute Begleitung und Betreuung.
Das Programm des Projektes umfasste unter anderem: Naturpädagogische Elemente wie Waldsofa und Waldmurmelbahn, Geräusche und Umgebung wahrnehmen – bildlich darstellen sowie Geocaching und Floß bauen. Als Abschluss folgten kooperative Spiele, Feuer machen und Stockbrot backen. Ziele der Tage: Vertrauen untereinander aufbauen, Teamgeist der Gruppe stärken, WIR-Gefühl entstehen lassen und unterstützen Frustrationsgrenzen testen sowie Grenzerfahrungen,
Rollenwahrnehmungen, Persönlichkeitsentwicklung , Sinneswahrnehmung sowie
Absprachen und Koordination in der Gruppe.

Durch Spiel und Spaß werden die Kinder einander näher gebracht und erfahren dadurch Zusammengehörigkeitsgefühl und Teamfähigkeit. Durch Erlebnisse und Abenteuer entsteht bei den Kindern eine nachhaltige Wirkung. Das Einschätzen von Konflikten, eigenen Verhaltens und Grenzen ist besser einzuordnen sowie das Erleben einzelner Rollen und der eigenen Rolle innerhalb der Gruppe. Durch Erleben, Spiel und Spaß lernen die Kinder und verfestigen das Gelernte besser. Im Zeitalter der Digitalisierung haben auch die Eltern der Kinder es als eine sehr abwechslungsreiche Aktion empfunden. Das achte und damit letzte Semester des Teilzeitstudienganges konzentriert sich auf eine Spezialisierung im Rahmen des Berufsbildes, den sogenannten Minor. Somit werden die Studenten in verschiedenen Fachbereichen der sozialen Arbeit weiter ausgebildet. Fokus der Studenten lag darauf, den Fachbereich der Erlebnispädagogik näher kennen zu lernen, sich theoretisches Wissen anzueignen und Transfer im Arbeitsalltag erfolgen zu lassen.

Info:

Seit fast zehn Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Offenen Ganztag der Liebfrauenschule und der Hochschule von Arnheim und Nimwegen. Getragen wird dies vom Förderverein der Liebfrauenschule, der Träger des Ganztags ist. Erlebnispädagogische Elemente wie Klettern und kooperative Spielformen werden regelmäßig im Offenen Ganztag eingesetzt um die pädagogische Arbeit zu unterstützen. Der Minor Erlebnispädagogik startete im Jahr 2010 und ist seitdem ein fester Begriff im Team des offenen Ganztags. Immer wieder führen Studenten erfolgreiche Projekte vor Ort durch. Im Jahr 2010 führten die Studenten erstmals ein Projekt mit Eltern und Kindern an mehreren Wochenenden durch.
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