Schüler als Medienscout

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Landrat Wolfgang Spreen hat die Schirmherrschaft für das Projekt „Medienscouts NRW im Kreis Kleve“ übernommen.

Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Smartphone, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos – die Mediennutzung von Heranwachsenden auch in ihren problematischen Formen macht vor der Institution Schule nicht Halt. Im Rahmen eines Landesprojekts werden deshalb Schüler zu Medienscouts ausgebildet.

Die Schirmherrschaft für das Projekt „Medienscouts NRW im Kreis Kleve“ hat Wolfgang Spreen übernommen. „Medien sind allgegenwärtig, Kinder und Jugendliche wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf“, sagt der Landrat. „Sie dürfen aber im Umgang mit den Medien nicht allein gelassen werden, sondern brauchen kompetente und verlässliche Ansprechpartner, die sie begleiten, beraten und qualifizieren.“

Auf einem Niveau kommunizieren


Diese Aufgabe sollen nun an einigen Schulen im Kreis Kleve zu einem Teil die Medienscouts übernehmen, welche als Gleichaltrige auf einem Niveau mit ihren Mitschülern kommunizieren und sie so unmittelbar erreichen können. In eigenen Projekten oder Sprechstunden weisen die Medienscouts auf mögliche Gefahren im Internet hin und geben Tipps, wie man sich schützen kann.
Koordinatorin für die Durchführung des Projekts Medienscouts NRW im Kreis Kleve ist Silke Herrenbrück, Medienberaterin des Kompetenzteams Kreis Kleve. Ihr ist es mit der diesjährigen Bewerbung gelungen, das Projekt jetzt auch in den Kreis Kleve zu holen. In dieser Projektphase vertreten sind unter anderem das Collegium Augustinianum Gaesdonck sowie die Gesamtschule Mittelkreis, die Gustav-Adolf-Schule und das Städtische Gymnasium Goch. Bis Ende des Jahres werden vier Schüler und zwei Lehrkräfte pro teilnehmende Schule in fünf Qualifizierungsworkshops zu den Themen „Internet und Sicherheit“, „Social Communities“, „Computerspiele“ und „Handy“ ausgebildet. Auch die wichtigen Bereiche „Kommunikationstraining“, „Beratungskompetenz“ und „Soziales Lernen“ nehmen dabei einen großen Stellenwert ein. Die zukünftigen Medienscouts sollen mit der Qualifizierung ihre eigene Medienkompetenz erweitern, Wissen um den sicheren Medienumgang erwerben und dazu befähigt werden, dieses Wissen Mitschülern zu vermitteln und sie bei Fragen zu unterstützen.

Workshops in der Gesamtschule Mittelkreis Goch

Ausgebildet werden die Teilnehmer von eigens von der LfM qualifizierten Referenten. Als Durchführungsort für die fünf Workshoptage hat sich die Gesamtschule Mittelkreis Goch mit hervorragenden Ressourcen angeboten. Somit wurde ein für alle Teilnehmer gut erreichbarer Ort gefunden, welcher zusätzlich noch in unmittelbarer Nachbarschaft des Medienzentrums des Kreises Kleve liegt, so dass von hier problemlos weitere technische Unterstützung geleistet werden kann.
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