Soldaten beweisen Zivilcourage auf der A57 - Fahrer aus brennendem Auto gezogen - Leben gerettet

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Sehr detailliert skizzierte die Polizei den Unfallhergang des deutlich zu schnell fahrenden Sportwagens.
UEDEM. Es gehört schon einiges dazu, einen Menschen aus einem brennenden Auto zu retten. So geschehen am 2 April dieses Jahres, als Martel Sullyvan (Belgien) und Charles Libro (USA) auf ihrem Weg zu einem Lehrgang an der NATO-Schule in Oberammergau (Bayern) kurz hinter der Ausfahrt Sonsbeck auf der A 57 plötzlich Zeugen eines schweren Verkehrsunfalls wurden.
Nachdem ein Lamborghini das Dienstfahrzeug der beiden überholte, verlor der Fahrer des italienischen Sportwagens die Kontrolle über sein Fahrzeug, rammte die Mittelleitplanke und überschlug sich vor den Augen der beiden Soldaten. Kurz darauf stand das verunfallte Fahrzeug in Flammen.
Ohne zu zögern hielten die beiden an und konnten in letzter Sekunde den verletzten Fahrer, der sich ohnmächtig im Fahrzeuginneren befand, vor Schlimmeren bewahren.
Weitere Unfallzeugen eilten ebenfalls zur Hilfe und konnten so nach Aussagen der Polizei eine vorbildliche „Ersthelfer – am – Unfallort“ Rettungskette in Gang setzen. Der Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Düsseldorf geflogen und überlebte dank der schnellen Reaktion der beiden Soldaten diesen schweren Verkehrsunfall.
Aus diesem Grund ließ es sich die Polizei des Polizeipräsidiums Düsseldorf nicht nehmen, die beiden in Anwesenheit des Kommandeurs des NATO-Luftverteidigungsgefechtstandes Nordeuropa (Combined Air Operations Center in Uedem am Niederrhein), dem belgischen Generalmajor Thierry Dupont, im Kreis ihrer internationalen Kameraden eine Ehrenplakette zu überreichen.
„Ihr Einsatz war vorbildlich und hat, unter Inkaufnahme eines eigenen Risikos für die eigene Gesundheit, ein Menschenleben gerettet“ so der Sprecher der Polizei. “Aus diesem Grund ist es uns eine besondere Ehre, Sie, meine Herren, mit der Ehrenplakette der Polizei Düsseldorf auszuzeichnen“ so der Polizeihauptkommissar weiter. Ein deutliches „well done“ und respektvoller Applaus der anwesenden Kameraden beendete die Veranstaltung auf dem Paulsberg in Uedem.
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