Bürgermeisterwahl 2015: Die "letzten" Fragen an die Kandidaten - Hier: Weeze

Wann? 13.09.2015 08:00 Uhr bis 13.09.2015 18:00 Uhr

Wo? Gocher Wochenblatt, Hinterm Engel 18, 47574 Goch DE
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Goch: Gocher Wochenblatt |

Am Sonntag ist es soweit, dann werden unter anderem in Goch, Uedem und Weeze neue Bürgermeister gewählt. Vieles wurde bereits geschrieben, die Gesichter sind den meisten Bürgern bekannt. Trotzdem haben wir noch einmal die „letzten Punkte“ geklärt und präsentieren Ihnen nun die Antworten von Ulrich Francken (Weeze) auf unsere, zugegebenermaßen ungewöhnlichen, Fragen.



von franz geib

1.Stellen Sie sich vor, Sie sind, wovon auszugehen ist, wieder Bürgermeister und beginnen den ersten Arbeitstag im Rathaus. Die Begrüßung der Mitarbeiter ist vollzogen, die Einführung in den Arbeitsalltag erfolgreich durchgeführt. Welches ist Ihr erstes, mittelfristig realisierbares, Projekt, das Sie „anpacken“?

Ulrich Francken (CDU, Weeze): „Das „erste“ Projekt heißt nach wie vor ‚Weeze zukunftssicher aufzustellen‘. So wie wir es in Weeze seit langem praktizieren. Der Bürgermeister ist der erste unter allen Bürgern. Er hat voran zu gehen und alle mitzunehmen, gemeinsam entwickeln wir Kraft und Ideen. Wer positiv denkt wird positiv vorankommen.
Dafür versuche ich Menschen zu begeistern.“

2. Wen werden Sie, abgesehen von Ihrem ersten Projekt, an Ihrem ersten Arbeitstag zuerst anrufen und warum? Folgende Möglichkeiten stehen zur Wahl: meine Frau, den Hausmeister, den Kämmerer/die Kämmerin beziehungsweise Hauptamtsleiter, den Werbering, den Bäcker nebenan.

Ulrich Francken (CDU, Weeze): „Meinen Sohn Max, der derzeit für 10 Wochen ausserhalb arbeit und wir uns seitdem nicht mehr gesehen haben. Mit der Familie und den kommunalpolitischen Mitstreitern werde ich mich bereits am Wahlabend ausgetauscht haben. Im Hause werde ich mit den Kollegen das Ergebnis und das weitere Procedere abstimmen.“

3. Bitte sortieren Sie die folgenden, lose aneinandergereihten, Attribute auf Ihrer persönlichen Werteskala von oben nach unten, beginnend mit der für Sie wichtigsten Eigenschaft. Unternehmerisches Denken und Handeln, Kreativität und Kundenorientierung, Leistung, Wertschätzung und Respekt, Verbindlichkeit, Soziale Verantwortung, Loyalität.

Ulrich Francken (CDU, Weeze): „Ich würde die Reihenfolge nur in zwei Kategorien einteilen, weil sich die Attribute im Ausgleich verbinden und nicht in der Reihe ergänzen müssen. ‚Wertschätzung und Respekt/Soziale Verantwortung/Verbindlichkeit/Loyalität‘ und Kreativität und Kundenorientierung/Unternehmerisches Denken und Handeln/Leistung‘.“

4. Folgend lesen Sie einige Begriffe aus der Jugendsprache. Bitte fügen Sie diese mit einigen Begriffen, die Sie selbst wählen können, zu einem oder zwei Sätzen zusammen, um Ihr künftiges Arbeitskonzept zu beschreiben: cool, Zoff, voll, Typ, tierisch, Leute, raffen, mega-out, Kohle, krass, geschmeidig bleiben, läuft.

Ulrich Francken (CDU, Weeze): „Cool wäre es, wenn ich mit Typen in der Gemeinde zusammenleben, planen und arbeiten könnte, die geschmeidig bleiben, keinen Zoff wollen und trotzdem voll hinter einer Sache stehen. Tierisch aufregen können mich Leute, die nur ihre eigenen Interessen schieben. Da kann es Zoff mit mir geben. Raffen ist mega-out und Kohle nicht alles. Krass wäre es, wenn es so läuft, das alle sich mitgenommen wähnen.“

5. Welchen Rat würden Sie einem Jugendlichen geben, wenn Sie nur einen Satz sagen könnten?

Ulrich Francken (CDU, Weeze): „Was du nichts willst, was man dir tu, füge auch keinem anderen zu.“

6. Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Ulrich Francken (CDU, Weeze): „Da gibt es keinen bestimmten Ort, der ist überall dort, wo man etwas überlegen und dann bewegen kann oder in Ruhe Natur und Heimat genießt. Doch, einen gibt es, den verrate ich aber nicht, sonst hätte ich meine Ruhe ja nicht mehr.“
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