Bürgermeisterwahl 2015: SPD Goch sucht und fand ... Bettina Trenckmann!

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Goch: SPD Goch |

Willy Brandt hatte mehrere Anläufe zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gebraucht und ist nachher doch eine der herausragendsten Politikerpersönlichkeiten geworden, die die Bundesrepublik Deutschland je vorzuweisen hatte. „Warum sollte es mir diesmal nicht gelingen, Bürgermeisterin in der Stadt Goch zu werden?“, fragt Bettina Trenckmann deshalb, als sie im Büro der SPD Goch ihre Kandidatur für das Amt des Rats- und Verwaltungschefs in der Stadt bekannt gab.

„Die Personalkommission der SPD Goch kreißte und gebar ...“, mit diesen geheimnisvollen Worten luden die Sozialdemokraten zur Vorstellung ihres/r eigenen Bürgermeisterkandidaten/in ein.
Letztendlich nicht überraschend war das, was Fraktionschef Klaus-Dieter Nikutowski und Björn Rohde präsentierten: „Wir haben uns seit Januar schwerpunktmäßig mit dem Thema befasst, nachdem wir bis dahin noch geglaubt hatten, einen gemeinsamen Kandidaten zu finden.“

Wieder die Frontfrau ins Rennen

Gefunden haben sie letztendlich (wieder) ihre Frontfrau, Bettina Trenckmann: „Wir haben keine andere in Erwägung gezogen. Bettina Trenckmann verfügt sowohl fachlich und vor allem menschlich über die nötige Kompetenz.“
Und nachdem die Umworbene auch ja gesagt habe, wolle man Bettina Trenckmann nun am 23. April bei der Mitgliederversammlung vorstellen. Nikutowski: „Ich bin überzeugt, dass sie auf eine breite Zustimmung der Basis trifft.“

Kandidatur stand nicht auf dem Plan


Eine erneute Kandidatur hatte sie nicht geplant, gibt Bettina Trenckmann zu: „Aber es hat mich immer gereizt, diese sehr schöne und wichtige Herausforderung zu suchen.“ Es gäbe eine Menge an kommunalpolitischen Themen, die sie umtreiben würden, darunter Schulden, Politikverdrossenheit und Unzufriedenheit der Bürger (Thema Parkraumbewirtschaftung), um nur einige zu nennen: „Das Miteinander in dieser Stadt darf kein Marketing-Gag werden.“ Gemeinsam mit der Verwaltung gehe es darum, Ideen zur Verbesserung der Finanzsituation herbeizuführen, Einnahmequellen zu erschließen und Sparkonzepte zu entwickeln, ohne alles auf Ehrenamtliche abzuwälzen. „Das kann ich“, sagt die Kandidatin, die glaubt, dass die Zeit für einen Wechsel an der Stadtspitze diesmal gekommen sei: „Es ist eine andere Wahl, denn wir wählen diesmal Personen und nicht nur Partei-Programme.“
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