Flüchtlingshilfe der besonderen ART

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Goch: AWO Goch | Flüchtlingshilfe der besonderen Art - Yousef Abu-Dagga aus Kleve ist ein sehr engagierter Mensch !
KLEVERLAND, 20. April 2016 19:48 Uhr

veröffentlicht am: 22. April 2016, 20:09 Uhr



KLEVERLAND. Geboren wurde er in Palästina, lebt aber seit über 50 Jahren in Deutschland und hat die deutsche Staatsbürgerschaft.

Einen Großteil seines Berufslebens verbrachte Herr Abu-Dagga in Goch, wo er lange Zeit als Projektingenieur in einem Betrieb der Heizungs- und Lüftungstechnik tätig war und auch als Ausbilder mit dem Ausbilderlehrschein IHK wirkte.

Zum Ende seiner Berufszeit zog er nach Kleve und ist dort schon lange ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv, hilft überall, wo Not am Mann ist.

Im Klever Allround-Sportstudio lernte er den Geschäftsführer des AWO Ortsvereins Goch, Lothar Dierkes, kennen und erklärte sich auf dessen Anfrage ohne zu zögern bereit, in Goch an einem Sprachprojekt für Flüchtlinge teilzunehmen.

Aus diesem Kontakt entwickelte sich eine sehr intensive und fruchtbare Zusammenarbeit in Goch, auch mit anderen an dem Sprachprojekt beteiligten Ehrenamtlern.

Als gebürtiger Palästinenser mit Arabisch als Muttersprache unterrichtete er im Rahmen dieses Projektes eine Gruppe syrischer und irakischer Flüchtlinge, die teilweise bis zu 26 Teilnehmer zählte, und in der er sehr effizient erste Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelte.

Aber nicht nur Vermittlung von Sprachkenntnissen war und ist sein Ziel.

Integration in die deutsche Gesellschaft und Vermittlung von Kenntnissen des alltäglichen Lebens lagen und liegen Yousef Abu-Dagga ebenso am Herzen.

Und so entstand bei ihm die Idee, mit seiner Gruppe einen Tagesausflug in einen Vergnügungspark für die ganze Familie, in das Irrland zu gestalten.

Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von dem Gocher Busunternehmen Leineweber, das für den gesamten Transport der Gruppe kostenlos ein Fahrzeug zur Verfügung stellte.

Herr Abu-Dagga wird nun nach einer kurzen schöpferischen Pause seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe mit einem weiteren Projekt in Kleve fortsetzen.

Text: Lothar Dierkes
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