Irrenhaus Deutschland

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Goch: NRW | Über das schwere Los, in Deutschland ehrlich und fleißig zu sein!!

Jüngst mitten in der Nacht -Ich befand mich schon im Tiefschlaf- rüttelte mich meine Frau aufgeregt wach: Im Hause tummele sich ein Fremder! Schnell streifte ich mir den Morgenmantel über und stürmte ins Wohnzimmer. Dort stand ein maskierter Mann mit einer Taschenlampe in der Hand. Meine Frage, was er denn hier wolle, beantwortete er mit: „Ich suche Geld!“ Daraufhin antwortete ich: „Warten Sie einen Moment. Ich ziehe mich schnell an und suche dann mit!“

Okay, okay, dieser Witz ist so alt, wie die Pyramiden. Doch stelle sich der Leser einmal vor, es käme wirklich so, dass man im Hause einen Einbrecher auf frischer Tat begegnet! Jeder mit halbwegs normalem Rechtsempfinden ausgestattete Bürger würde es als legitim empfinden, sich den nächsten Knüppel zu nehmen und dem Drecksack einen über die Rübe zu ziehen, wenn sich die Möglichkeit ergäbe! Oder etwa nicht ...?

Aber Hallo! Seien Sie bloß vorsichtig! Besser wäre es (nach der Auffassung gewisser „Rechtexperten“), sich mit dem Ganoven an einem Tisch zu setzen und den Vorfall auszudiskutieren!! Hier in Deutschland ist die Gesetzgebung und Rechtsprechung leider so, dass auch ein Einbrecher gesetzlich geschützt ist. Vielleicht ist dieser arme Kerl ja als Kind misshandelt und sexuell genötigt worden. Oder aber er wurde nie geliebt und befindet sich in einem emotionalen Verarbeitungsprozess. Auf die Couch gehört dieser arme Einbrecher oder Mörder. Er bedarf Psychotherapie und eine Betreuung im Luxusknast mit Flachbildfernsehen in der Zelle, Sport- und Musiktherapie ...!!

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Und während sich der Gangster kaputtlacht über die Sozialpsychologen, die sich in Arbeitskreisen und Fachtagungen (mit Luxus-Hotel-Unterbringung sowie Catering-Service) über die Resozialisierung von Strafgefangenen und Freigängen und Lockerungen der Haftbedingungen austauschen, heckt dieser schon den nächsten Coup aus. Doch die „Experten“ sehen dies eher als „Hilferuf“ der armen Gangster. Dass zeitgleich die armen Gefangenen neue Straftaten aushecken und planen, wäre ein weiterer Denkansatz und Diskussionsgrundlage der Fachtagungen ...

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Leider verwandeln unsere Hüter und Gesetzesgeber eines Rechtsstaates, denselben immer mehr zum Tollhaus. Was eigentlich eine Strafmaßnahme sein soll, wird zu Verhätscheln von Schwestkriminellen missbraucht. So werden anstatt Abschreckungen, Anreize geschaffen, das System zu unterhöhlen. Hinzu kommt noch, dass die Häftlinge Mindestlöhne einklagen und sich sozialabgabenfrei ein kleines Vermögen erarbeiten können. Es ist traurig, dass sich so genannte „Sozialfachleute“ mit ihren exotischen Ideen, immer mehr gegen Menschenverstand und Rechtsempfinden der Bürger durchsetzen. Und die Politiker haben schlichtweg Scheu, sich diesen Schlaumeiern zu stellen und ihnen ihren Unsinn aufzuzeigen!

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Organisierte Bandenkriminalität, insbesondere aus den östlichen Teilen Europas, ist doch nur deshalb ein lukratives Geschäft geworden, weil erwischte Täter mit einer inkonsequenten Strafverfolgung zu rechnen haben, dessen Strafmaße im Stellenwert zu den Taten geradezu lächerlich sind!
Da spart sich die Omi von der Rente mühsam ein paar Euros ab, um für ihren verstorbenen Mann ein Grablämpchen aus Messing zu kaufen. Und dann kommen jene Metalldiebe und begehen (für mich) eines der schlimmsten Verbrechen: Grabfrevel, indem sie jene Lampen entwenden und oftmals noch Lust dabei empfinden, Grabsteine umzuwerfen und die Gräber zu zerstören. Die Totenruhe zu stören und Menschen, die geliebt wurden, derart zu entwürdigen, ist durch keine Haft- oder Geldstrafe jemals zu sühnen!

Leider hat dieses Verhätscheln der Gesellschaft zur Folge, dass die Staatsgewalten von ihr immer weniger ernst genommen werden. Vandalismus ist bei der jungen Gesellschaft einzig deshalb zur Normalität geworden, weil es keinerlei Konsequenzen nach sich zieht. Wer Müll in den Wald entsorgt, das Eigentum anderer oder das der Öffentlichkeit beschädigt, hat doch allenfalls mit einer Geldstrafe oder (bei Jugendlichen) mit Sozialstunden zu rechnen, deren Umsetzung oftmals nur lasch und inkonsequent gehandhabt wird! Und wenn man hier noch voraussetzt, dass alles mit einer gewissen Steigerungslogik abläuft, dann mag sich der Bürger lebhaft ausmalen können, wie es in unserem Land in einigen Jahrzehnten aussehen wird!

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Bei alledem stellt sich die Frage, ob man diese Zustände in unserem Lande als witzig oder traurig werten sollte. Witzig deshalb, weil so manche Handlungsweisen wirklich in ihrem Ablauf denen von Irrenhäusern gleichkommen, und traurig darum, weil der einfache und rational denkende Bürger mit durchschnittlichem Rechtsempfinden dagegen keine Chance hat, diesen Missständen entgegenzuwirken.

Sogar die schlecht ausgerüstete Polizei resigniert teilweise, wenn sich die Beamten beschimpfen und bespucken lassen müssen, weil die Beamten keinerlei Rückendeckung bei der Verrichtung ihres Dienstes haben. Als Kind hatte ich jedenfalls noch Respekt und Achtung vor Polizeibeamten, heute sind sie zu Freiwild geworden, auf die jeder bei jeder DEMO einprügeln kann! Geringe Entlohnung bei gleichzeitigen Krankenständen, Frühverrentungen und psychiatrische Behandlungen stehen hier den fürstlichen Gehältern und königlichen Ruhegeldern jener, die hierfür verantwortlich sind, gegenüber ...

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Doch was wäre zu tun ...?

Muss der Täterschutz derart gravierend sein? Sollte Strafe nicht Strafe sein?

Der Duden sagt: Strafe ist etwas, womit jemand geahndet wird, was jemandem zur Vergeltung, zur Sühne für ein begangenes Unrecht, eine unüberlegte Tat (in Form des Zwangs, etwas Unangenehmes zu tun oder zu erdulden) auferlegt wird.

Insofern sollte jemand bei einer Bestrafung immer Nachteile erfahren, die seinem Vergehen angemessen sind. So ist es für mich ein Unding, wenn ein steinreicher Millionär mit einer Geldstrafe belegt wird. Genauso dämlich, wenn einem Konzern Kartellstrafen auferlegt wird, die der Verbraucher letztendlich durch höhere Preise bezahlen wird!

Chefs und Aufsichtsratvorsitzende von Konzernen (und seien sie noch so groß und gigantisch), die den Verbraucher abzocken oder Betrügen (z.B. mit Gammelfleisch), gehören umgehend in den Knast, anstatt sie mit Geldstrafen zu belegen. Danach hecken sie ohnehin den nächsten Streich aus, mit dem sie ihr Reichtum weiter vermehren können oder setzen sich zur Ruhe und führen ein Leben in Saus und Braus (wie z.B. Klaus Zumwinkel).

Warum darf man nicht anprangern?
Da schmeißen Leute massenhaft ihren Müll in den Wald oder zerstören mutwillig Allgemeingut oder Privatbesitz. Da werden durch reine Zerstörungswut Schäden angerichtet, die aus Steuergeldern beglichen werden müssen oder es hat zur Folge, dass das Projekt nicht weiter existiert. So wurden z.B. von gemeinnützigen Vereinen im Raume Goch Holzhütten für Wanderer und Ausflügler errichtet, die von hirnlosen Schwachmaten abgefackelt wurden. Einfach so, aus dem Lustempfinden der Zerstörung heraus. Solche Leute müssten die Verachtung der Gesellschaft hautnah empfinden und dabei spüren, dass sie allgemein abgelehnt werden! Die Bürger sollten sich wehren. Vandalismus gehört angeprangert, damit sich jene Vandalen nicht auch noch lustig machen können über eine Gesellschaft, die ihnen hinzu noch Schutz und Existenz sichert!!
Natürlich gibt es auch krankheitsbedingte Verhaltensauffälligkeiten bei einigen Menschen, die der Therapie bedürfen.

Warum lässt man es zu, dass das das normale Rechtsempfinden und der einfache Menschenverstand von sich wichtig tuenden Klugschei... zerredet wird?
„Moderner Strafvollzug“ nennt sich jener Irrsinn, den der einfache Bürger und Steuerzahler nicht nachvollziehen kann, jedoch finanzieren muss. Dass dabei der einfache Menschenverstand auf der Strecke bleibt, interessiert jene „Fachleute“ nicht. Wenn es nach ihnen ginge, gäbe es auf der Welt wahrscheinlich keinerlei Täter mehr, sondern nur noch Opfer! Dass bei diesem Kuschelkurs die Gewaltbereitschaft der Menschen stetig steigt und Straftaten immer skrupelloser ausgeführt werden, scheint sie noch nicht einmal stutzig zu machen! Da kann doch wirklich etwas nicht stimmen!!

Warum sollte man Menschen, die sich der Gesellschaft verweigern, nicht konsequent ihre Grenzen aufzeigen dürfen?
- Fahrverbote für Räuber und Gangster, auch, wenn eine gefährliche Körperverletzung wenig mit dem Verkehrsgeschehen zu tun hat? Diese Maßnahme würde jedenfalls wirken!!
- Persönliches Eigentum der Täter zerstören. Warum sollte man einem vandalisierend auftretenden Menschen nicht sein geliebtes Laptop oder Handy, auf das er lange gespart hatte, nicht kurz und klein schlagen dürfen, wenn er selbst das Eigentum anderer zerstört hatte ...? Als Warnung oder Ansatz zum Nachdenken zöge diese Maßnahme sicherlich besser, als irgendwelche Geldstrafen!
- Offensichtliche Trickserei bei Eigentums-Umschreibungen unterbinden. Durch Vererbung oder Gütertrennung gelingt es Betrügern immer wieder, ihr „Eigentum“ vor dem Zugriff des Staates oder den von ihm betrogenen Gläubigern, zu entziehen. Mit dem Ergebnis, dass er anschließend seine zwielichtigen Betrügereien fortführen kann. Diesem offensichtlichen Treiben gehört ein Riegel vorgeschoben!!

Die allgemeinen Strafmaße der Gerichte sollten überarbeitet werden. Anschauliches Beispiel: In den einigen Bereichen der U.S.A. z.B. müssen Umweltsünder mehrere Zentner Müll aufsammeln, wenn sie Schmutz und Unrat in den Wald schmeißen. Warum nicht auch bei uns, anstatt Geldstrafen zu verhängen ...?

Warum werden die Staatsgewalten, Exekutive (Polizei) und Judikative (Rechtsapparat), nicht massiv aufgerüstet und technisch auf den neusten Stand gebracht?
Es ist doch geradezu paradox, wenn die Bürger, Betriebe und Konzerne Schutz vom Polizeiapparat fordert, aber gleichzeitig von ihm verlangt wird, den Prügelknaben zu mimen und mit vorsintflutlicher Ausrüstung auf die Jagd nach Verbrechern zu gehen. Zudem ist es geradezu paradox, wenn fortlaufend Planstellen gestrichen und Ressourcen gekürzt werden. Die technische Ausrüstung eines jeden durchschnittlichen Kleinkriminellen ist häufig höherwertiger, als die der Ordnungshüter. Ein unzumutbarer Zustand!!

Es liegt so vieles im Argen in unserem Land. Dabei sind diese Zustände schlicht hausgemacht. Hausgemacht dadurch, indem Freiheit mit Narrenfreiheit verwechselt wird und Demokratie und Mitsprache durch Pedanterie und Kluschei...rei. Um dies alles zu korrigieren bedarf es einen langen Weg.

Konfuzius sagte einst: Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt ...

Foto: Thorben Wengert, Pixelio
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