Josef van de Kamp: „Starfighters-Ausstieg war vorher klar!“ - Mail belegt dies

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Goch: Gocher Wochenblatt |

Gochs CDU-Chef Josef van de Kamp ist fassungslos, was derzeit im Netz kursiert: „Das Ergebnis der Stichwahl um das Bürgermeisteramt hatte in keinster Weise etwas mit meinem Ausstieg bei der Starfighters Revival Band zu tun.“


Zur Erinnerung: Gegenüber dem Gocher Wochenblatt gab Claus Bayer, Gitarrist bei der Band, den Inhalt eines Gespräches der Band wieder, welches am vergangenen Dienstag stattgefunden und worin Josef van de Kamp sein Ausscheiden erklärt habe.

Vier Tage vor der Stichwahl


Der Wahlsieg von Ulrich Knickrehm (BürgerForumGoch) sei allerdings gar nicht der Grund gewesen, so Josef van de Kamp gegenüber dem Gocher Wochenblatt und belegt dies mit einer Mail vom 23. September (liegt dem Gocher Wochenblatt vor), also vier (!) Tage vor der entscheidenden Stichwahl. In dieser Mail bat er seine Bandkollegen, neben Claus Bayer zählen auch Karl Hans Reger und Gebhard Janssen dazu, zum bereits erwähnten Gespräch am Dienstag. „Den Entschluss aufzuhören, hatte ich schon vor langer Zeit gefasst und zwar aus zeitlichen und physischen Gründen“, erläutert Josef van de Kamp.

Wahlkampf kostete Kraft und Zeit


Der Wahlkampf habe viel Kraft und Zeit erfordert und auch die kommenden Wochen mit Versammlungen, Gesprächen und mehr werden zu einer körperlichen Herausforderung: „Für mich war darum vorher klar, dass ich mich aufgrund meines politischen Einsatzes außerstande sehe, in der Band weiterzumachen. Denn ein Engagement mit der Starfighter Revival Band geht auch nur mit vollem Einsatz oder eben nicht.“ Unter anderem auch aus diesem Grund hatte van de Kamp angeregt, ein für den 18. Dezember geplantes Konzert abzusagen.

Politische Verantwortung


Sein Ausstieg habe allein mit seiner persönlichen politischen Verantwortung als Parteivorsitzender und dem damit verbundenen terminlichen und körperlichen Aufwand zu tun und keinesfalls mit den politischen Ansichten von Bandkollege Claus Bayer.

Dem Bandkollegen viel Kraft gewünscht


„Das wäre ja wirklich armselig. Auch mit Ulrich Knickrehm verstehen wir uns gut und hegen keinerlei Ressentiments“, so van de Kamp, der sich auch wundert, dass Bayer offenbar Verständnis zeigte, wie dies eine weitere Mail vom 29. September bestätigt. Darin wünscht Claus Bayer seinem (ehemaligen) Bassisten Josef van de Kamp „dennoch viel Kraft für die nächsten anstehenden Sitzungen, die sicher nicht einfach werden. Aber immerhin haben wir den Banddruck (Termin 18. Dezember) weg. Lag auch mir echt im Magen“ ...
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