Vom Nikolaus gab's eine Parkscheibe für Knickrehm

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Ein Dutzend Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam mit dem Nikolaus und Generalmajor Bernd Schulte Berge.

Den schwarzen Mann, Knecht Ruprecht, hatte er nicht mitgebracht. „Ich habe gehört, dass seit den Bürgermeisterwahlen, „Schwarz“ nicht mehr so angesagt ist hier im Kreis Kleve“, so die Begründung des Nikolauses bei seinem Besuch zum traditionellen Bürgermeisterfrühstück in der von-Seydlitz-Kaserne Kalkar.

Jedes Jahr zum Jahresausklang lädt der Kommandeur des Zentrum Luftoperationen zu diesem Ereignis ein. Ein Dutzend Bürgermeister der Kreis Klever Städte und Gemeinden, sowie der Nachbarstadt Xanten, waren der Einladung gefolgt.
Generalmajor Bernd Schulte Berge, der Stellvertreter des Kommandeurs – Generalleutnant Joachim Wundrak war dienstlich verhindert – freute sich über viele neue, aber auch einige bekannte Gesichter in der Runde, und hatte gute Nachrichten für die Gäste. „Der Aufwuchs am Standort wird sichtbar“, so Schulte Berge. Vor einigen Tagen wurde mit dem Abriss des ersten von zwei Gebäuden auf dem Beginenberg begonnen. Im kommenden Jahr beginnen die Baumaßnahmen für ein neues Unterkunftsgebäude. „Weitere Baumaßnahmen sind geplant, zum Teil schon genehmigt und mit Haushaltsmitteln hinterlegt“, so der General. Viele Aufträge gehen an Kreis Klever Betriebe. Nachrichten, die die Bürgermeister gerne hörten.
Einen ganzen Sack voller Geschenke, garniert mit humorvollen Geschichten aus den Kommunen, hatte der Nikolaus mit nach Kalkar gebracht. So gab es für den Gocher Bürgermeister Ulrich Knickrehm eine Parkscheibe. „Falls unser Kasernenkommandant auch eine Parkraumbewirtschaftung einführt, sind Sie bei künftigen Besuchen gewappnet“, so die Begründung des Heiligen Mannes. Für Peter Hinze aus Emmerich gab es einen Marschallstab, in Anspielung auf die Tatsache, dass er den Sprung vom Bundeswehr-Hauptmann zum Bürgermeister geschafft hat: „Sie sind ja jetzt quasi General.“ Damit die Kleverin Sonja Northing auch richtig angezogen über den Standortübungsplatz in Materborn laufen kann – die Bundeswehr gibt das Gelände Anfang 2016 auf – gab es für sie eine tarnfarbene Feldbluse mit eigenem Namensschild.

Mit viel Humor


So klang das Jahr für die Vertreter der Bundeswehr genauso wie für die ersten Bürger mit viel Humor und in entspannter Atmosphäre aus. Der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers brachte es zum Ende auf den Punkt: „Es ist eine liebegewonnene Tradition“, so Gerwers, „die zeigt wie gut das Verhältnis zwischen den Soldaten und den Bürgern der Region ist.“
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