Wohl den Lobbyisten, die einen Rösler haben!

Wann? 09.10.2010 00:00 Uhr
Wo? NRW, Goch DE
Goch: NRW | Die Gesundheits- und Pharmaindustrie haben bei seiner Ernennung zum Gesundheitsminister bestimmt Party gemacht, denn was Besseres konnte ihnen doch gar nicht passieren.

War Ulla Schmidt seinerzeit etwas unbequem für die Gesundheits-Giganten (hat aber trotzdem wenig bewegt), so war Rösler für sie ein Glücksfall.

Es war doch für alle Beteiligten abzusehen, dass dieser nette und freundliche Junge keinerlei Gegenwehr gegen diese allmächtige Industrie aufbringen kann. In der FDP selbst hatte wohl kein Mensch daran geglaubt, dass er sich mit jenen Konzernen anlegen würde. Trotzdem hat man ihm diesen Posten beschafft, womit jene Ein-Mann-Partei sich selbst einen denkbar schlechten Dienst erwiesen hatte.

Und somit sind es die Arbeiter, Rentner und Arbeitslose, die seine Reformen finanzieren müssen. Und jene Reformen sind nun einzig Beitragserhöhungen, was auch sonst...?

Zu kreativeren Lösungen scheint unsere derzeitige Regierung anscheinend nicht mehr in der Lage...

Auch jener, für viele abschrecken und aufwendige „Sozialausgleich“, der erneut einen gigantischen Verwaltungsaufwand erfordert, ist keinerlei Lösung. Das „Wirrwarr“ des Belege-Sammelns, die Berechnungsgrundlagen von zumutbaren Belastungen und die vielen Angestellten, die das Ganze bearbeiten müssen ist doch ein weiterer Vorwand, Verwaltungsapparate noch weiter aufzublähen und sonst nichts. Hinzu kommt, dass nicht jeder Hilfebedürftige gleich einen Berater zur Hand hat, der ihm seine Situation und sein Vorgehen erklären könnte. Das wird viele Notleidende schlicht abschrecken und gerade die Bedürftigsten zum Verzicht ihrer Rechte zwingen.

Dass Arzneimittel bei uns ein Vielfaches mehr kosten, als im Ausland, daran hatte sich Rösler nicht getraut. Dass Einkommen von Ärzten und Krankenhäusern in den letzten Jahren ungewöhnlich gestiegen sind, auch nicht. Und dass Krankenkassen und ihre Vorstände immense Verwaltungskosten und überdurchschnittliche Gehälter der Führungsebenen finanzieren schon gar nicht.

Rösler selbst hat seine eigene Versorgung und die seiner Familie längst ins Trockene gebracht. Doch so ist das nun mal in Deutschland, leider!

Foto: FDP NDS, Wikipedia, zur Veröffentlichung freigegeben.
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4 Kommentare zum Beitrag
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Willi Heuvens aus Bedburg-Hau am 08.10.2010 um 17:51 Uhr  
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Jens-Uwe Habedank aus Kleve am 09.10.2010 um 11:57 Uhr  
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Willi Heuvens aus Bedburg-Hau am 12.10.2010 um 18:06 Uhr  
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