Helfen kann man schon mit weniger als zehn Euro - Freie evangelische Gemeinde packt Pakete zum Leben

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Hartmut Herold, Elfi Albers und Pfarrer Daniel Jander packen Pakete, die für viele Menschen in Südosteuropa lebenswichtig sind.Foto: Franz Geib
Goch: Freie evangelische Gemeinde |

Das Wunder des Helfens ist kalendarisch klar definiert: Die Adventszeit ist die Zeit der großen Werte. Gutes tun lässt sich in vielen Einrichtungen und an vielen Orten. Die Freie evangelische Gemeinde in Goch packt jetzt Pakete zum Leben.

VON FRANZ GEIB

Gerade mal so groß wie zwei aufeinandergestapelte Schuhkartons misst die Hilfe für Menschen in Südosteuropa. Denn dorthin sollen die Pakete, die nach festen Vorgaben gepackt werden sollen, gehen. Doch damit die Hilfe auch wirklich nach Bulgarien, Rumänien und Mazedonien kommt, ist die FeG auf Spenden angewiesen. Wer nun ein Zeichen setzen und die Aktion der Freien Gemeinde unterstützen will, hat an den kommenden Samstagen die beste Gelegenheit dazu: Am 2. Dezember stehen die Mitglieder vor EDEKA in Pfalzdorf hinter einem Packtisch mit den für die Hilfsaktion vorgesehen Lebensmitteln wie Reis, Nudeln, Öl, Mehl, Zucker und Multivitamintabletten, die von den Kunden "erworben" und an die FeG weitergegeben werden können. In gleichem Maße wird das auch am 9. Dezember bei EDEKA Kusenberg in Goch ablaufen.


Schon für kleines Geld

"Die Kunden können die Waren mit in den Laden nehmen und an der Kasse bezahlen oder geben an der Kasse an, dass sie die Aktion unterstützen und erhalten dafür einen Bon", erläutert Helmut Herold das Prinzip des Helfens, das schon für kleines Geld möglich gemacht werden kann: "Jedes Paket hat einen Wert von unter zehn Euro!"
Die Aktion ist bei der FeG nicht neu, bereits im vergangenen Jahr kamen so über 360 Pakete für die notdürftigen in Südosteuropa zusammen. Die lebenswichtigen Pakete werden vor Ort von christlichen Organisationen und Gemeinden entgegen genommen und dort verteilt. "Diese wissen viel besser als wir, wer es am dringendsten benötigt", meint der Pfarrer der FeG, Daniel Jander. Zu diesen Menschen gehören vor allem diejenigen, die am Rande der dortigen Gesellschaft leben, wie Rentner, Arbeitslose, Witwen, Waisen und Roma. 
Jedes Jahr transportiert die Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden rund 12.000 Pakete zum Leben. Alle Kosten werden durch Spenden finanziert, ehrenamtliche Fahrer bringen die Pakete und Hilfsgüter in die Krisenregion. 12.000 Pakete
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