Hier wird Hilfe gebraucht! - Etwas Zeit? Dann ab in die Gocher Arche!

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Goch: Arche e. V. | "Wir brauchen dringend 'frisches Blut' in unserem Verein", stellt Iris Böttcher das Problem der Arche e. V. im Herzen Gochs dar. Seit langem schon beobachten die junge Frau und ihre Kollegen und Kolleginnen der Anlaufstelle für Hilfesuchende einen stetigen Trend: Es fehlt an Nachwuchs.

Von Franz Geib

Goch. Und der Rentner Leo Hoiboom bläst ins gleiche Horn: "Unsere Mitarbeiter werden immer älter, und es kommt wenig nach." Dabei sei der Bedarf da, allein im vergangenen Jahr kamen fast 900 Menschen, die Hilfe brauchten in die Hilfseinrichtung an der Frauenstraße. "Die meisten kamen, um eine Berechtigungskarte für die Gocher Tafel zu bekommen, das waren allein schon 525."
Doch die Arche macht mehr als nur Lebensmittel-Kärtchen austeilen. "Wir beraten Hilfsbedürftige in vielen Fragen, unser Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten", so Iris Böttcher, die bereits seit 2004 hier arbeitet: "Mit Menschen zu arbeiten, macht mir sehr viel Spaß.".
Ob es darum geht, Menschen zu Behörden und anderen Hilfseinrichtungen zu begleiten, Formulare zu lesen und zu schreiben, leichte Bürotätigkeiten auszuüben, das Mithelfen ist vielfältig möglich. "Manchmal reicht es auch, wenn man den Betroffenen zuhört oder einfach nur weitervermittelt an andere Stellen", beschreibt Iris Böttcher die Aufgaben der möglichen Neuen in der Arche.
Darum sollte sich niemand scheuen, bei der Arche anzupacken, jeder wird gebraucht und kann nach seinen Möglichkeiten eingesetzt werden.

>Zeitlicher Aufwand#+ ist überschaubar


Wie dringend der Bedarf ist, zeigt sich daran, dass die Arche mitunter Schwierigkeiten hat, as Büro an der Frauenstraße zu besetzen. "Unser Nachmittagsdienst musste schon ausfallen, weil uns Leute fehlten", so Leo Hoiboom, der seit dem Renteneintritt im Jahre 2003 nach einer Beschäftigung suchte und diese vor zehn Jahren in der Arche fand.
Der zeitliche Aufwand in der Einrichtung helfen zu können ist minimal. Gerade mal zweieinhalb Stunden pro Woche genügen, um das Angebot aufrecht zu erhalten. "Und wer zudem noch eine Fremdsprache versteht, umso besser", laden Iris Böttcher und Leo Hoiboom jeden ein: "Aber man muss nicht alles können, denn wir sind auch keine Allwissenden."
Die beste Gelegenheit die Arche kennenzulernen, gibt es schon am Montag, 14.März. Um 18 Uhr begrüßen die Helfer Neugierige mit ganz unverbindlichen Infos.
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