Ko-Tropfen-Fall: 18-Jährige hat Straftat vorgetäuscht

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Goch: Polizei |

Am späten Montagabend (9. Februar 2016) erschien die 18-jährige Frau aus Kevelaer auf der Polizeiwache Goch und gab an, dass sie am Sonntagabend nicht Opfer einer Straftat geworden war. Sie war einvernehmlich mit einem 20-jährigen Mann aus Goch mit dem Taxi von Kranenburg nach Goch gefahren. Nachdem man den Abend miteinander verbracht hatte, habe sie der junge Mann kurz vor Mitternacht zum Bahnhof gebracht und beide hätten sich voneinander verabschiedet.

Der Sachverhalt wird von dem 20-Jährigen in gleicher Art und Weise geschildert. Die Kriminalpolizei Kalkar ermittelt nun wegen Vortäuschung einer Straftat gegen die 18-Jährige.
Der Polizei schilderte die 18-Jährige folgende Geschichte, die hier bereits als Meldung veröffentlicht wurde: Am Sonntag wurde sie letztmalig von ihrer Freundin bei einer gemeinsam besuchten Karnevalsveranstaltung im Festzelt in Kranenburg-Nütterden gesehen. Gegen 19.15 Uhr nahm ein Taxi die 18-Jährige mit einem unbekannten Mann an der Straße Im Schlop auf und fuhr beide Fahrgäste zum Sporthotel De Poort nach Goch. Die junge Frau habe nicht gesprochen und während der Fahrt im Arm des Mannes gelegen. Am Montag (8. Februar 2016) gegen 00.10 Uhr kam die junge Frau in einer Parkanlage in der Nähe des Kindergartens St. Maria Magdalena an der Straße Thomaspädje wieder zu sich und fuhr mit einem Taxi nach Hause. Die 18-Jährige klagte über Kopfschmerzen und hatte Erinnerungslücken wie nach der Verabreichung von KO-Tropfen. Der unbekannte Mann war ca. 20 Jahre alt, ca. 170 bis 175 cm groß und von schlanker Statur. Er hatte schwarze Haare, einen Dreitagebart und ein eher südländisches Aussehen. Er sprach deutsch und trug eine komplett dunkle Verkleidung als Angehöriger eines S.W.A.T.-Teams.
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Christiane Bienemann aus Kleve | 09.02.2016 | 14:10  
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