Projekt "WG - mal anders!" in Goch - Wer zieht hier ein?

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Zimmer frei: Nina Spitz (stehend) und ihre künftigen Mitbewohner Daniel van Rienen und Eva Stiel freuen sich schon auf den oder die Vierte(n) im WG-Bunde.
Goch: WG mal anders | Ende 2012 berichteten wir über Nina Spitz aus Goch, die aus dem elterlichen Haus auszieht. Künftig will die junge Frau mit Down-Syndrom in einer WG mit anderen Betroffenen leben. Unser Bericht hatte Erfolg, zwei Mitbewohner hat Nina bereits, eine(r) fehlt noch!

An der Heinrichstraße 5 in Goch fand Familie Spitz ein ideales Domizil um das Projekt „WG - mal anders“ verwirklichen und den jungen Menschen so etwas wie Eigenverantwortlichkeit schenken zu können.

Selbständiges Wohnen und Leben

Selbstständiges Wohnen und Leben trotz Behinderung, so sieht der Plan aus, den Nina und ihre Mitbewohner vollziehen wollen. Bislang konnten sich die meisten Betroffenen nur das betreute Wohnen in einer Wohnfamilie vorstellen, doch nimmt diese neue „Lebensform“ mehr und mehr Gestalt an, auch dank der Pflegereform, die solche Projekte in hohem Maße unterstützt.


Infoabend am Montag, 3. Juni

Um Unsicherheiten bei Eltern und Betreuern zu nehmen, soll ein Informationsabend am Montag, 3. Juni, 19. 30 Uhr, helfen, Hemmschwellen zu lösen. In der Cafeteria der Diakonie an der Brückenstraße 4 in Goch wollen Michaela Spitz, Mutter von Nina, und andere über diese Wohnmöglichkeit zu informieren. Finanziert wird das Projekt übrigens durch die Grundsicherung und das persönliche Budget des LVR. Wer von dieser Idee angetan ist, kann sich gerne mal mit Michaela Spitz unterhalten und sich das Projekt vorstellen lassen. Fragen beantwortet die Gocherin unter Telefonnummer 0 28 23/88 950.
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2 Kommentare
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Christiane Bienemann aus Kleve | 25.05.2013 | 17:55  
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Gerda Bruske aus Goch | 26.05.2013 | 23:55  
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