Topf auf dem Herd fing Feuer - Gocher hatte großes Glück

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Die Folgen eines Küchenbrandes, der glimpflich ausging.

Großes Glück hatten die Bewohner eines Hauses am Marienweg in Goch gehabt. In einer Wohnung im 1. OG war ein Topf mit Fett auf den Herd gestellt und vergessen worden. Das Fett fing Feuer.

Ein 40-jähriger Mann startete dann eigene Löschversuche: Er wollte das brennende Fett mit Wasser löschen. Damit begab er sich in Lebensgefahr, denn dies kann eine Fettexplosion zur Folge haben. Das Wasser verdampft in dem heißen Fett schlagartig und reißt dabei brennende Fetttröpfchen mit. Die Folgen können verheerend sein. Er hatte jedoch Glück und zog sich „nur“ Verbrennungen am Arm zu. Er muss im Krankenhaus behandelt werden.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, die vor der Feuerwehr eintrafen, zogen den brennenden Topf vom Herd und beförderten ihn ins Freie. Die Feuerwehr erstickte die Flammen. Löscharbeiten in der Küche waren nicht erforderlich. Der Brand hatte noch nicht auf die Dunstabzugshaube übergegriffen, dies stand jedoch kurz bevor. Im Einsatz waren etwa 25 Kräfte der Feuerwachen I und II unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Hermann Wegscheider.

Die Feuerwehr warnt

Die Feuerwehr warnt dringend davor, Fettbrände mit Wasser zu löschen. Auf ihrer Facebookseite: www.facebook.de/feuerwehrgoch ist ein Video der Stiftung Warentest verlinkt. Hier sind die verheerenden Auswirkungen eines Fettbrandes mit anschließender Fettexplosion zu sehen. Als Löschmittel empfiehlt die Feuerwehr zum Beispiel eine Löschdecke. Sie sollte in jeder Küche vorhanden sein. Einen brennenden Topf kann man einfach damit bedecken, so werden die Flammen erstickt und die Gefahr gebannt. In jedem Fall sollte aber die Feuerwehr unter 112 verständigt werden.
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