Gocher Schüler proben mit den Profis

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Jeder Schritt muss sitzen. Susan Gouthro und Vasilios Manis zeigten den Gochern Schülern, worauf es ankommt. Foto: stage
GOCH/OBERHAUSEN.Aus einem ganz anderen Blickwinkel erlebt 40 Schüler der Leni-Valk-Realschule das "Phantom der Oper". Durfte die Jungen und Mädchen doch an einem Chorworkshop des Musicals in Oberhausen teilnehmen.
Zusammen mit Susan Gouthro (sie spielt in der Show die Operndiva Carlotta) und Vasilios Manis (als Swing kann er alle männlichen Ensemble-Rollen übernehmen) haben die „Learning Voices“ an der berühmten Maskenball-Szene aus "Das Phantom der Oper" gearbeitet. Nach einem Einsingen mit den Bühnenprofis, wurde der Maskenball geprobt und ein Teil der komplizierten Choreografie einstudiert. Zudem durften die Kinder nach dem Workshop beim Technick-Check vor der Vorstellung zusehen. Ist das Musical doch eines der technisch aufwändigsten und opulentesten der Welt. Die Show enthält 22 Szenenwechsel, 14 Schauplätze in und um die Pariser Oper und 120 automatisierte Cues (Einsätze). Die exzellente und detailgetreue Kopie des Pariser Opern-Kronleuchters wiegt 500 Kilo, ist drei Meter breit und besteht aus 6.000 Glaskristallen. Während der Show stürzt er mit 2,5 Metern pro Sekunden auf die Bühne herab. Um die Illusion des unterirdischen Sees auf der Bühne zu kreieren werden zehn Nebel- und Rauchmaschinen sowie pro Woche 1.500 Liter flüssiger Stickstoff benötigt. Wie von Zauberhand fahren während der Vorstellung 281 elektrische Kerzen aus dem Bühnenboden und sorgen so für eines der eindrucksvollsten Bühnenbilder der Show. Für die drapierten Vorhänge der Bühnenbilder werden 2.230 Meter Stoff benötigt, es kommen 226 Meter Quastenborte sowie 250 Kilo gefärbte Wolle zum Einsatz, von Hand verflochten mit 5.000 indischen Holzperlen.
Für die Jungen und Mädchen aus Goch blieb es aber nicht bei diesem Blick hinter die Kulissen. Zum Abschluss durften sie auch noch die Show besuchen.
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