DLRG Goch: Bestleistungen bei den Landesmeisterschaften!

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Die erfolgreichen Schwimmerinnen und Schwimmer der DLRG in Goch! Foto: Neutzer

Kürzlich fanden im Schwimmsportleistungszentrum Wuppertal die diesjährigen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Jeweils drei Plätze auf dem Treppchen konnte sich die Gocher DLRG dabei trotz einiger Missgeschicke überraschend sowohl bei den Mannschafts- sowie den Einzelmeisterschaften sichern.

Zunächst wurden die Mannschaftsmeisterschaften ausgetragen. Auf der für die Gocher ungewohnten 50 Meter Wettkampfbahn schlugen sich diese hervorragend. Gleich zu Beginn des Wettkampftages gelang es Nils kleine Schlarmann, Nina Wegenaer, Rabea Westerhoff sowie Paula Harnisch in der Altersklasse 12 männlich nicht nur die amtierenden Bezirksmeister des Kreises Kleve zu schlagen, sondern sich gleichzeitig auch einen der heiß begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen zu sichern.

Dritte in der Gesamtwertung

Nach den vier zu absolvierenden Staffeln wurden die Gocher Dritte in der Gesamtwertung. In der Altersklasse 13/14 weiblich lief es nicht ganz nach Wunsch. Aufgrund eines Wechselfehlers mussten die Gocherinnen Ayshe Mildenberger, Kaya Neutzer, Theresa Koch, Daniela Janssen sowie Yanika Neutzer eine Zeitstrafe hinnehmen und errangen hierdurch lediglich den sechsten Platz.

Optimaler Lauf

Optimal hingegen lief es für die Gocher Staffel in der Altersklasse 15/16 weiblich. Marie kleine Schlarmann, Tina Kersten, Lena Schwärzl, Paula Lohoff und Svenja Munsters zeigten sich in Bestform und mussten sich als Vize-Landesmeister lediglich dem Team aus Alpen geschlagen geben.
Ebenfalls in Bestform war das Team der Altersklasse offen weiblich. Mit insgesamt 3.672 Punkten sicherten sich Anne Kohl, Saskia Nagora, Larissa Haffner, Andrea Artz und Corina Spizewski mit lediglich einem Punkt Vorsprung den vierten Platz in der Gesamtwertung.

Umstellung der Mannschaft und Strafpunkte

Nicht so gut lief es hingegen für die männlichen Pendants in dieser Altersklasse. Da die Mannschaft aufgrund des Ausfalls von einem der stärksten Schwimmer kurzfristig umgestellt werden musste, konnte diese Mannschaft nicht an ihre Bestleistungen anknüpfen. Unnötigerweise handelten sich die Gocher auch noch Strafpunkte ein, so dass Stephan Aymans, Michael te Kaat, Stefan Ingenhaag, Daniel Weigand und Michael Aymans lediglich den 16. Platz erreichen konnten.

Erfolg bei Einzelmeisterschaften

Bei den Einzelmeisterschaften ging es nicht minder erfolgreich weiter. Paula Harnisch wurde über 50 m Hindernis, 50 m kombiniertes Schwimmen und 50 m Flossenschwimmen Vizelandesmeisterin in der Altersklasse 12 weiblich. Der auf Platz 19 gesetzte Nils kleine Schlarmann schaffte bei den männlichen Teilnehmern dieser Altersklasse einen beachtlichen 16. Platz.
In der Altersklasse 13/14 weiblich hatte Theresa Koch Pech. Über 100 m Hindernis, 50 m Retten einer Puppe sowie 50 m Retter einer Puppe mit Flossen errang sie zwar den vierten Platz, musste allerdings wertvolle Sekunden verstreichen lassen, da ihr während des Flossenschwimmens die Halterung ihrer Schwimmbrille riss. Hierdurch wurde sie so stark behindert, dass sie deutlich unter ihren Bestleistungen blieb, was der auf Platz 2 gesetzten Schwimmerin wiederum einen Platz auf dem Treppchen verwehrte.

Vizemeistertitel geholt

Nahezu perfekt lief es da schon in der Altersklasse 15/16 weiblich. Gleich zwei Gocherinnen konnten sich über 50 m Retten, 100 m Hindernisschwimmen sowie 100 m Retten mit Flossen gegen die zahlreichen Konkurrentinnen durchsetzen. Mit einem hauchdünnen Abstand von 10 Punkten bzw. nicht mal eine Sekunde sicherte sich dabei Marie kleine Schlarmann den Vizemeistertitel vor Tina Kersten auf dem 3. Platz. Paula Lohoff wurde in dieser Altersklasse Elfte und verbesserte ihre Vorplatzierung erheblich.
In der Königsklasse, der Altersklasse offen männlich konnte Stefan Ingenhaag mit einer guten Leistung über 100 m Retten mit Flossen, 200 m Super-Lifesaver sowie 100 m kombinierte Rettungsübung den 8. Platz erschwimmen.
Larissa Haffner lieferte bei den Damen ebenfalls eine solide schwimmerische Leistung ab und wurde gleichfalls Achte. Noch nicht ganz auskuriert von ihrem stationären Krankenhausaufenthalt ging an den Start. Der krankheitsbedingte Trainingsrückstand von Corina Spizewski sowie die Strapazen des Vortages machten sich bei ihr im Wettkampfverlauf deutlich bemerkbar. Aus diesem Grund blieb sie deutlich hinter ihren Bestleistungen zurück, konnte sich aber dennoch den 10. Platz sichern.
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