Ich frage Sie: Was ist mit Fair-Play im Sport?

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Goch: Gocher Wochenblatt | Lassen Sie uns nochmal „fachsimpeln“ über den ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga, denn den dürften auch vieler Gocher, Uedem und Weezer mitverfolgt haben. Vor allem die jugendlichen Kicker haben hier wieder einmal interessante Erfahrungen machen können.
Was ich meine? Den vieldiskutierten „Tor-Klau“ von Hoffenheim, als Kevin Volland den Ball über den Nürnberger Torwart Raphael Schäfer lupfte und das Tor, obwohl der Ball die Linie überschritten hatte, nicht gegeben wurde, weil der Schiedsrichter es nicht sehen konnte. Jetzt fordert die Fußball-Welt technische Hilfsmittel wie Chip im Ball oder Torkamera, um solche Situationen zu bereinigen.
Typisch. Aber was ist mit Fair-Play, frage ich mich.
Denn der Gäste-Torwart hat die Szene, wie die Fernsehkamera zeigte, eindeutig sehen und analysieren können, und hätte nur dem Schiedsrichter Bescheid geben müssen. Geht nicht, weil so viel Geld im Spiel? Traurig.
Die Jugend hat es aufmerksam registriert ...
Übrigens: Auch Manuel Neuer hatte sich nicht anders verhalten, als der Schuss des Engländers Frank Lampard im WM-Achtelfinale in Südafrika hinter Neuer einschlug und die Schiedsrichter weiter spielen ließen. Dabei hatte es der Torwart genau gesehen, wie die TV-Kameras damals bewiesen. Ein Anzeichen von Ehrlichkeit? Nicht die Bohne. Aber Neuer ist ja auch National-Torwart, die dürfen (müssen) das, denn es geht ja um noch mehr Geld, oder wie?
Und was meinen Sie, liebe Leser? Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.
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Theo Grunden aus Hamminkeln | 14.08.2013 | 17:20  
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