Luftsportverein Goch begrüßte tausende Besucher - Und hier alle Bilder!

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Goch: Flugplatz | Mancher geht unbequeme Wege, um andere für seinen Sport zu begeistern. Den Weg, den Peggy Krainz beim heutigen Tag der offenen Tür des Luftsportverein Goch nimmt, ging sie allein, weil in schwindelerregender Manier: Auf den Tragflächen eines Doppeldeckers!

Das war spannend: Während die Boeing Stearman über den Flugplatz schwebt, verlässt die 42-jährige das Cockpit und wandert auf und über die Tragflächen. „Das haben wir alle noch nie gesehen“, freute sich Yvonne Heeser vom Luftsportverein goch auf den Auftritt der „Wing Walkerin“, die mit ihrem Showteam am gestrigen Samstag in Asperden landete und an beiden Pfingst-Tagen das Publikum verblüffen will.
Dafür sorgte aber auch schon ein Fluggerät ganz anderer Art: Ein Hubschrauber vom Typ Sikorsky CH 53, der am frühen Nachmittag mit dröhnenden Rotoren für reichlich Wirbel auf dem Flugplatz sorgte. So sehr, dass eine ganze Mannschaft damit beschäftigt war, einen in der Nähe stehende Infobude des LSV Goch daran zu hindern, sich in die Lüfte zu erheben ...
Die Idee, den Bundeswehrhubschrauber nach Goch zu holen hatte der 1. Vorsitzende Thomas Blümel, der die Luftwaffe in Sachen Eigenwerbung schnell für sich gewinnen konnte. Schließlich ist die PR-Aktion sogar kostenfrei, denn die Bundeswehr kann Nachwuchs derzeit gut gebrauchen ...
Wem Wing Walker und Hubschrauber noch nicht genügten, konnte im Programm des LSV aus dem Vollen schöpfen: Jede Menge Segel- und Motorkunstflüge machten das Gros des Angebots an dem Wochenende aus. Henry Bohlig, Ehefrau Helga, Lars Lehmann und Andrea Fenzau-Lehmann bildeten das Airshow-Team, das verschiedene Kunstflug-Muster in den Himmel schrieb. Auch der LSVschickte ein Formationsteam in die Lüfte, um die Schönheit des Sports dem „Bodenpersonal“ näher zu bringen.
Ralf Niebergall und Sohn Nico sind mit ihren Flugzeugen praktisch schon Dauergäste in Asperden. Während der Vater in und mit seiner Siai Marchetti atemberaubende Luftakrobatik im Gocher Himmel vollführte, tat ihm das der Sohnemann mit einem identischen Modellflieger gleich.
Zwischendurch wurden Tandemsprünge mit dem Fallschirm angeboten und informiert der Verein ausführlich über Ausbildung und Vereinsleben.
Ein Highlight gab es am Sonntag Abend, als bei der Party die Gruppe „Alive“ aufspielte und Henry Bohlig in der Abenddämmerung mit seinem Flieger ein Feuerwerk der Extra-Klasse in der Luft abbrannte.
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