Der Chinesische Nationalcircus an Weihnachten in Hagen

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Die Akrobatinnen Dodo, Bin Bin und Le Le gehören dem Chinesischen Nationalcircus an und werden am zweiten Weihnachtsfeiertag auch in der Stadthalle Hagen ihr Können unter Beweis stellen.
 
LeLe gab im Wintergarten der Stadthalle eine Kostprobe ihres Könnens.
Hagen: Stadthalle Hagen |

Chinesische Akrobaten gehören weltweit zu den besten ihrer Zunft. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass diese Artisten auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken können und damit von einem Erfahrungsvorsprung im technischen, mentalen und spirituellen Bereich profitieren. Ein chinesischer Artist macht keinen Handstand - ein chinesischer Artist ist der Handstand. Davon überzeugen kann man sich bei der Deutschlandpremiere der neuesten Produktion des Chinesischen Nationalcircus, die am 26. Dezember in der Hagener Stadthalle zu sehen sein wird.

„Chinatown“ heißt dieses neue Programm. Es behandelt die friedliche, kulturelle Expansion der chinesischen Kultur über den gesamten Erdball. In den vergangenen 250 Jahren ließen sich chinesische Emigranten überall auf dem Globus nieder und gründeten in den Metropolen ihre eigenen Stadtviertel, hinlänglich als Chinatown bekannt. Ein Projekt wie der Chinesische Nationalcircus, der sich zum Ziel gesetzt hat, die chinesische Kultur einer breiten westlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kann gar nicht anders, als sich künstlerisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „In Deutschland reden wir zurzeit viel über Flüchtlinge. Die Chinesen haben gezeigt, wie sie sich in der westlichen Welt angepasst, überlebt und weiterentwickelt haben“, sagt Produzent Raoul Schoregge.
Seit 14 Jahren ist dieses offizielle Kulturaustauschprogramm unter der Obhut des deutschen Regisseurs. Der Tradition verpflichtet und der Zukunft mit innovativen Ideen zugewandt, hat er es geschafft, auch neben den Akrobatik-Highlights insbesondere chinesische Geschichte, Kultur und Menschen einem interessierten Publikum näher zu bringen. „Nicht die Höchstleistungen, sondern die Menschen präsentieren die Kultur“, sagt Schoregge und baut darauf seine Programme auf.
Diese Shows sind in verschiedenen Freizeitparks zu sehen und auf den Bühnen in ganz Europa. Vom 10. Dezember bis 13. März geht der Chinesische Nationalcircus mit seinem rund 30-köpfigen Ensemble auf Tour. „Wenn wir zur Deutschlandpremiere am 26. Dezember in Hagen 800 Zuschauer begeistern können, sind wir zufrieden“, so Schoregge. Bis dahin hat das Team aber bereits mehrere Auftritte in Tschechien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Rumänien hinter sich. „In vielen Städten treten wir vor 3.500 Zuschauern und mehr auf und füllen ganze Stadien“, zeigt der Regisseur das große Interesse des Chinesischen Nationalcircus in Europa.

1.000 Circusschule in Cina

Die absolute Identifikation mit dem, was man tut, ist eine der elementaren Grundlagen, die in den über 1.000 Circusschulen, die in der ganzen Volksrepublik verteilt sind, gelehrt werden. In diesen angesehenen Leistungszentren werden die angehenden Akrobaten in den verschiedensten Sparten ausgebildet bis sie nach zehn Jahren die Bühnenreife erlangt haben und dann als professionelle Artisten ein weltweites Publikum begeistern dürfen. Schoregge: „ Unsere Akrobaten kommen aus einer Schule, die ungefähr 100 Kilometer von Peking entgernt liegt und zu den besten fünf in ganz China gehört.“
Die Akrobaten wurden im Reich der Mitte von Raoul Schoregge und seiner Frau Nadine, die sich als Geschäftsführerin und Choreographen verantwortlich zeigt, gecastet und bereiten sich zurzeit in ihrer Heimat auf die Auftitte in Europa vor. Anfang Dezember machen sie sich auf die Reise, um in Deutschland auf ein kleines Team zu stoßen, dass sich vor sieben Jahren formiert hat und hierzulande schon so gut wie zuhause ist.
Der Chinesische Nationalcircus gastiert am 26. Dezember um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen. Tickets zum Preis von 30 bis 50 Euro gibt es ab sofort in der Stadthalle oder im Internet unter www.chinesischer-nationalcircus.eu.
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