Die Ästhetik des Strohhalms - Neue Ausstellung im Kunst-Schaufenster

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Hagen: Rathaus-Galerie Hagen |

Mit dem Kunst-Schaufenster im ersten Obergeschoss der Rathaus-Galerie Hagen wurde in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum Hagen ein Raum geschaffen, der Künstlern aus Hagen und der Region die Möglichkeit für Ausstellungen bietet. Bislang waren in dem neuen innerstädtischen Galerieraum Verena Baltes, Julia Dettmann, Barbara Wolff, Karl-Friedrich Fritzsche und Arnold Bettges mit ihren Kunstwerken präsent.

Nun folgen Arbeiten von Andreas Edgar Busch, kurz auch „AEB“. Der Hagener Designer war bereits mit Ausstellungen in der regionalen Kunstszene vertreten. Seine künstlerische Arbeit umfasst ein breites Feld: Rauminstallationen, Objektdesign, Fassadengestaltungen, Kunstprojekte und Wandmalerei. Auch wurde er im Rahmen des NRW-Programms „Kultur und Schule“ mit einer Lehrtätigkeit betraut.
Strohhalm-Design ist das jüngste Projekt von Andreas Edgar Busch, das er nun im Kunst-Schaufenster der Rathaus-Galerie Hagen vorstellt.
Dem Stroh- oder Trinkhalm, eigentlich ein alltägliches Wegwerfprodukt, wird durch die Umarbeitung zu Lampen und Objekten eine gänzlich neue Bedeutung gegeben. Eine neue Welt entsteht. Die Ästhetik des Strohhalms, die starke Farbigkeit, die glänzende Oberfläche, die strenge Form und die Transparenz des Materials hat einen ganz eigenen Reiz, der erst dadurch wirklich zur Geltung kommt, indem der Strohhalm in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt wird.
Insbesondere durch die Zugabe von Lichtquellen entfaltet die Transparenz des Strohhalms einen besonderen Charme. Durch die jeweilige Anordnung der einzelnen Halme zueinander entstehen neue, sinnlich erfahrbare Zusammenhänge. Mal als neuer funktionaler Gegenstand wie eine Lampe, mal als poetische Abbildung einer Realität wie einer Pflanze, mal rein abstrakt, wie in der Installationsarbeit „Krake“.
Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung am 21. Januar durch Centermanager Christoph Höptner und Dr. Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus Museums Hagen.
Die Werke sind bis zum 27. Februar im Kunst-Schaufenster zu sehen.
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