Hagen: Hundertwasser wirkt

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Eine knapp vier Meter hohe Leinwand wurde in einer Hommage an Hundertwasser von Teilnehmern eines künstlerisch geleiteten Workshops gestaltet. (Foto: Birgit Ebbert)

Am ersten Wochenende des neuen Jahres haben sich Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jungen Museums getroffen und ihrer Vorfreude auf die Hundertwasser-Ausstellung im Osthaus Museum auf einer knapp vier Meter hohen Leinwand Ausdruck verliehen.

Angeleitet von dem Hagener Künstler Nuri Irak und inspiriert von Hundertwasser-Bildern schufen Oliver Grosch, Daniela Hartmann, Carolin Möller, Katrin Plate, Barbara Schmidt, Sabine Stabenau-Borggräfe, Maikel Stricker, Barbara Struckmeier und Moritz Wetter ein farbenfrohes Bild, das seinen Platz im Foyer des Kunstquartiers erhalten hat. Eingebettet in eine phantasievolle Landschaft sind auf dem Bild Architekturformen mit Zwiebeltürmen zu sehen, die im Werk von Hundertwasser immer wiederkehren. Einzelne Elemente aus den Hundertwasser-Arbeiten „Testament in Gelb“, „Talk in a rain of blood“ und das aus der Sammlung des Osthaus Museums stammende “Der Traum des toten Indianers“ sind dabei zu einem neuen Bild zusammengeführt worden.
Diese Aktion war die erste von über dreißig Angeboten der Bildung und Vermittlung, die im Rahmen der Hundertwasser-Ausstellung ab Februar veranstaltet werden. Neben den üblichen öffentlichen Sonntagsführungen werden verschiedene Workshops und Veran-staltungen für unterschiedliche Altersgruppen angeboten. Kooperationen mit GeoTouring und der Volkshochschule Hagen bereichern das Programm hinsichtlich verschiedener Aspekte, die ebenfalls im Werk von Hundertwasser eine Rolle spielen. Dahingehend gibt es auch die Möglichkeit, Führungen zu diversen Themen im Schaffen von Hundertwasser zu buchen.
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