Hagener Partnerschaft mit einer türkischen Stadt wird ausgelotet

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Nachdem sich der Ältestenrat der Stadt Hagen Ende Oktober letzten Jahres einstimmig dafür ausgesprochen hat, die Möglichkeiten für eine Partnerschaft mit einer türkischen Stadt auszuloten, haben inzwischen mehrere türkische Städte beziehungsweise Istanbuler Stadtteile ihr Interesse an einer solchen freundschaftlichen Verbindung zum Ausdruck gebracht. Vor dem Hintergrund verschiedener Presseberichte weist Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz ausdrücklich darauf hin, dass bisher noch überhaupt keine Entscheidung darüber getroffen wurde, ob und mit welcher Stadt Hagen eine solche Partnerschaft eingehen wolle.
OB Schulz: „Wie im Ältestenrat besprochen, soll sich zunächst eine kleine Arbeitsgruppe näher mit der Thematik beschäftigen. Ihr angehören werden der Vorsitzende des Integrationsrates, Sükrü Budak, und seine beiden Vertreter, Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer in seiner Funktion als Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Hagen und seinen beiden Stellvertretern sowie Vertreter der Verwaltung.“
Dem Hagener Oberbürgermeister sind bei der Planung einer möglichen Partnerschaft mit einer türkischen Stadt insbesondere drei Punkte wichtig: Zum einen soll die Arbeitsgruppe Kriterien festlegen, die für eine dauerhafte Partnerschaft wichtig sind. Des Weiteren soll die Gruppe bereits im Vorfeld ermitteln, wo in der Hagener Stadtgesellschaft bereits heute ein konkretes Interesse an der Aufnahme einer Partnerschaft besteht – also etwa in Schulen, in Sportvereinen oder in kulturell aktiven Organisationen. Schließlich soll genau geprüft werden, welche der interessierten türkischen Städte am besten zu Hagen passen könnte. Hierzu OB Schulz: „Uns ist wichtig, dass eine solche Partnerschaft von den Bürgerinnen und Bürgern mit türkischen Wurzeln mehrheitlich getragen wird. Deshalb bitte ich um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Vorfestlegung auf eine Partnerstadt treffen können und wollen.“
Unter einen zeitlichen Druck setzen lassen will sich Oberbürgermeister Schulz bei der Abarbeitung dieser Themen auf keinen Fall: „Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollen wie besprochen zunächst im Ältestenrat vorgestellt werden, bevor Sie in den politischen Gremien beraten werden. Eine abschließende Entscheidung trifft dann der Rat der Stadt Hagen.“
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