Paula Henkels debütiert mit spannendem Buch

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Hagen. / Düsseldorf.

Paula Henkels schreibt seit 2012 Biographische Romane. Eigentlich wollte die Autorin nach dem Berufsleben die Beine hochlegen. Ausruhen, sich um die Familie sorgen. Doch irgendwann kam ihr der Gedanke: „Was bleibt einmal von mir?“, sodass sich die ehemalige Verkäuferin dazu entschloss, ihre Erinnerungen aufzuschreiben.
Wenige Monate später ist dann das Buch „Wenn alte Scheunen brennen: Vorsicht Erbschleicher“ auf der CreateSpace Independent Publishing Plattform erschienen.
In der Biographischen Erzählung, die die Autorin unter Pseudonym geschrieben hat, geht es spannend zu. Grund dafür ist die Erzählerin. Sie nimmt nämlich ab dem 1. Kapitel den Leser, als Frau des scheinbaren Protagonisten, mit in das Geschehen. Mit der Protagonistenwahl beschäftigt sich die Erzählerin, die ihren Namen nicht verrät und so vermuten lässt, dass dies der Grund für das Pseudonym ist, im gesamten Erzählverlauf. Karls Frau erzählt die Biographie auf hohem Niveau. Besonders spannend wird es als Henkels auf eine höchst dramatische Szene zu sprechen kommt. Der Tod von ihrem Schwiegervater. Die Schwägerin der Erzählerin verspricht Karls Vater zwar das Haus nicht aus der Hand zu geben, doch als Lena einen neuen Mann lieben lernt, schmeißt sie alle Versprechungen über Bord und vererbt ihrem neuen Gatten das Haus. Ein in sich schlüssiger Roman, der den Nerv der Zeit trifft. Schließlich ist das gesamte Erbrecht moralisch, sowie rechtlich eine komplexe Angelegenheit, vor der jeder gewarnt sein sollte und diese Warnung spricht Henkels in einem tollen Werk aus, dass man unbedingt gelesen haben sollte.

Nachdem ich den Debütroman gelesen hatte, und er mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte, traf ich die Düsseldorferin zum Interview.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Mein Herz gehörte immer der Literatur. Dass ich jedoch selber einmal ein Buch schreiben würde, war für mich jenseits jeder Vorstellung. Sicher ist, dass mich das Auf und Ab des Lebens dazu inspiriert hat, dieses Buch zu schreiben.

Wie kamen Sie zum Buchtitel: Wenn alte Scheunen brennen?
Am Anfang gab es mehrere Buchtitel zur Auswahl. Die Auswahl viel letztendlich auf
„Wenn alte Scheunen brennen“ da dies am besten beschreibt, wenn eine Frau, (oder ein Mann) im mittleren Alter, besonders schnell und lichterloh in Flammen steht. Und dadurch unbelehrbar gegenüber Warnungen ist.

Was sind Ihre neuen Projekte?
Mein neues Projekt ist weit auf dem Weg. Der angedachte Titel:
Unser Adoptivkind. Traum und Albtraum unseres Lebens!
Am Anfang stand das Glück. Traum- und Trauma Erfahrung von Adoptiveltern.

Was reizt Sie am Selfpublishing?
Dass ich frei von Zwängen bin und auch Preisreduzierungen vornehmen darf.

Warum arbeiten Sie nicht mit einem Publikumsverlag zusammen?

Bevor ich mein Buch veröffentlicht habe, hatte ich „Hera Lind“ angeschrieben, die in einer Fernsehsendung darum bat, ihr gute Geschichten anzubieten, um daraus einen Roman zu machen. Sie war sehr begeistert von meiner Geschichte, konnte sie aber bei ihrem Verlag (Random House) nicht unterbringen, da dieser von allen handelnden Personen, insbesondere von „Malec“ eine Einverständniserklärung haben wollte. Da ich eine solche aber nicht beibringen konnte und kann, habe ich darauf verzichtet, noch weitere Verlage anzusprechen.

Beschreiben Sie Ihre bisherige Karriere in drei Worten
Selbstständig, Geschäftsführerin, Bäckereikette
(Seit 2015 Autorin)

Wir bedanken uns für das Interview, und wünschen der Autorin viel Erfolg für ihr weiteres Schaffen.
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1 Kommentar
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paula henkels aus Düsseldorf | 20.05.2017 | 11:41  
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