Rezension zu „Polizei Oslo: Rollstuhl auf Geisterfahrt. Wir kümmern uns."

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Im Buch „Polizei Oslo: Rollstuhl auf Geisterfahrt. Wir kümmern uns. Untertitel: Die kuriosen Tweets der Osloer Polizei“ geht es um das ganz normale (Dienst)leben der Polizei Norwegens- ab und zu auch um den ganz normalen Wahnsinn.
Nach einem Vorwort der Übersetzerin Anne Bubenzer werden in 8 verschiedenen Themenkapiteln die unterschiedlichsten Twittermeldungen der Polizei Oslo als lose Folge präsentiert, in denen es um die ganz normale Polizeiarbeit bzw. die Erlebnisse und Ergebnisse geht. Ob nun Ruhestörungen oder ein Hund auf der Fahrbahn, Diebstahl oder rauschbedingte Aus- oder Unfälle, hier kommen viele Facetten des Dienstes und des Lebens zur Geltung, und so manche Kuriosität ist auch dabei:
Ein paar Beispiele:
Nächtliches Baden nicht empfehlenswert. 2 Jungen wurden beinahe von der Strömung erfasst. Sind mit dem Schrecken davongetropft.
Mann mit Helm, der mit einer Peitsche um sich schlägt, erweist sich als Angler. Übte neue Wurftechnik fürs Fliegenfischen.
Betrunkene Person in Hauketo. Betreffender versucht, sich eine Zigarette anzuzünden. Geht schlecht mit einem Kugelschreiber.
Diverse Anrufe wegen Schreien aus einer Wohnung. Fanden nur einen frustrierten Schachspieler, dessen Computer einfach schlauer war.
Auf insgesamt 124 Seiten gibt es dann mal mehr, mal weniger ernste Kommentare zu den dienstlichen Vorfällen aus der Hauptstadt Norwegens. Ein meistens amüsantes, ab und zu zum Nachdenken anregendes Buch, leicht zu lesen dank der kurzen aneinandergereihten, aber übersichtlich sortierten Meldungen. Ein Schlußwort von Kari Huseby, Chefin für Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Oslo rundet das Buch dann zum Abschluß noch ab.
Insgesamt ist das Buch eine nette Lektüre für einen Abend oder einfach mal so zur Aufheiterung- oder für ein Aha- Erlebnis zwischendurch gelesen.
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