Sabrina Michalek schreibt Abenteuer-Romane

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Autorin Sabrina Michalek
Hagen./Klein Lafferde.

Die Autorin Sabrina Michalek schreibt seit 2005 Bücher. 2014 veröffentlichte Sie ihr erstes Werk, das eine Fortsetzung bekommen soll. Mit dem Buch "Aufbruch ins Ungewisse" begab sich die junge Autorin, die hauptberuflich als Fachkraft für Lagerlogistik arbeitet, auf Lesereise und las an der ein oder anderen Schule.
Mit uns sprach die Verlagsautorin über den Weg vom Manuskript bis zur Veröffentlichung und verriet uns, wie Sie zum Schreiben gekommen ist.

Was machen Sie beruflich?
Ich übe den Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik aus, den ich zuvor drei Jahre gelernt habe.

Was hat Sie zum Schreiben bewogen?
Schon während meiner Grundschulzeit habe ich viel gelesen. Dies hat dazu geführt, dass ich im Deutschunterricht sehr gerne Aufsätze geschrieben habe. Aber auch außerhalb der Schule habe ich meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Dann, in der 8. Klasse, habe ich den Wunsch gehegt, ein eigenes Buch zu schreiben.

Woher holen Sie sich Ihre Inspirationen?
Meine Inspirationen bekomme ich meistens aus dem alltäglichen Leben. Für mein erstes Buch jedoch diente eine japanische Zeichentrickserie als Vorlage, in der es um Freundschaft und Piraten ging.

Schreiben Sie Ihre Texte am PC oder per Hand?
Ganz zu Anfang habe ich meine Geschichte per Hand in eine Kladde niedergeschrieben. Stück für Stück habe ich sie dann auf einen PC übertragen. Aber je mehr Text dazu kam, umso mehr habe ich mich gänzlich für die elektronische Variante entschieden.

Wie haben Ihre Familie und Freunde reagiert, als sie erfuhren, dass Sie als Schriftstellerin durchstarten wollen?
Meine Freunde waren überrascht, aber auch gleichzeitig begeistert darüber, dass ich so etwas machen möchte. Im Gegensatz dazu, trat meine Familie diesem Wunsch etwas skeptisch gegenüber. Aber das hat mich nicht aus dem Takt gebracht und einfach so weiter gemacht wie bisher.

Wie wurde der Text zum fertigen Buch?
Damals habe ich mir das Ziel gesetzt ca. 100 Seiten zu Papier zu bringen. Dies habe ich schließlich erreicht, als ich 97 Seiten geschrieben habe. Danach habe ich einen geeigneten Verlag gesucht, der meine Geschichte endgültig zu einem Buch entstehen lassen hat.

Wann schreiben Sie am liebsten?
Am liebsten schreibe ich morgens und am Nachmittag. Abends nehme ich mir dann meistens die Zeit, um ein Buch zu lesen oder Filme anzuschauen.

Worum geht es in Ihrem Abenteuer-Roman "Aufbruch ins Ungewisse", und welche Bedeutung hat der Titel des Buches?
In meinem Buch geht es um die drei Freunde Alex, Leon und Norman, die auf der Suche nach einem prickelnden Abenteuer sind. Eines Tages wird ihr Traum wahr, als sie mit Leon´s Eltern an die Nordsee fahren, um dort Urlaub zu machen. Dort werden die drei Zeuge, wie ein riesiges Schiff in eine naheliegende Bucht einfährt. Von ihrer Neugier gepackt, klettern sie an Bord des Schiffes, das sich wenig später, als sie vom Käptn gefangen genommen werden, als Piratenschiff entpuppt. Von diesem Moment an befinden sich die drei Freunde in ihrem größten Abenteuer, das nicht nur Spaß und Spannung für sie bereithält, sondern auch ihre Freundschaft hart auf die Probe stellt.
Der Titel des Buches bedeutet, dass man nie weiß, wohin einen die Reise führt oder was einem widerfährt. Entweder stürzt man sich ins Chaos oder erlebt das Paradies auf Erden.

Warum schreiben Sie Abenteuer-Romane?
Dafür gibt es keinen bestimmten Grund. Es hat sich einfach so ergeben, ohne dass ich mir darüber irgendwelche Gedanken gemacht habe.

Gibt es die drei Protagonisten Alex, Norman und Leon wirklich?
Nein, alle drei Protagonisten sind frei erfunden.

Gibt es den Ort "Agewood Town" wirklich, bzw. wie sind Sie auf Ihn gekommen?
Auch der Ort „Agewood Town“ ist meiner Fantasie entsprungen. Ursprünglich sollte dieser Ort „Blackwood Town“ heißen. Doch leider musste ich feststellen, dass bereits ein Golfclub mit dem Namen existiert. Daher habe ich mich für den Namen „Agewood Town“ entschieden.

Haben Sie bereits Lesungen gehalten, wenn ja wo und wie war das Feedback?
Im Erscheinungsjahr meines Buches (6.2.2014), habe ich meine allererste Lesung gehalten. Sie fand in der Grundschule meines Heimatortes vor den 3. und 4. Klassen statt. Danach folgten im nächsten Jahr fünf weitere Lesungen, die ich allesamt in Grundschulen abgehalten habe. Eine sechste Lesung hielt ich in einer öffentlichen Bücherei ebenfalls vor 3. und 4. Klassen. Die Feedbacks waren immer sehr gut. Die Kinder zeigten stets viel Begeisterung und Interesse.

An welchen Projekten arbeiten Sie momentan?
Momentan schreibe ich an der Fortsetzung von meinem ersten Buch Aufbruch ins Ungewisse.

Wie sehen Ihre Pläne für 2016 aus?
Dieses Jahr möchte ich die Fortsetzung von Aufbruch ins Ungewisse beenden. Was mich danach noch erwartet, weiß ich nicht.

Auf welchen Veranstaltungen kann Ihre Leserschaft Sie treffen?
Meine Leserschaft kann mich überwiegend auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt oder auf Facebook antreffen.

Wie empfinden Sie, als Verlagsautorin, das Phänomen Selfpublishing?
Obwohl ich eine Verlagsautorin bin, empfinde ich das Phänomen Selfpublishing als eine gute Möglichkeit, sein Buch schnell und dennoch professionell auf den Buchmarkt zu etablieren.

Können Sie vom Schreiben leben?
Nein, das kann ich leider nicht. Aber vielleicht wird dies irgendwann für mich möglich sein.
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