Singapur: Vom Umschlaghafen zur Wissensgesellschaft?

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Hagen: SIHK |

„Singapur: Vom Umschlaghafen zur Wissensgesellschaft?“lautet der Vortrag, den Prof. Dr. Matthias Kiese am Donnerstag, 3. März, im Hörsaal der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), Eingang Körnerstraße 41, hält. Die Veranstaltung findet im Rahmen der auslandskundlichen Bildvortragsreihe „Donnerstags Abends 19 Uhr“ statt. Sie beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Informationen erteilt Dr. Jens Ferber, ferber@hagen.ihk.de.

Seit Gründung des südostasiatischen Stadtstaats vor einem halben Jahrhundert hat sich Singapur mit beeindruckendem Wirtschaftswachstum von einem rückständigen Entwicklungsland zu einer der reichsten Volkswirtschaften der Welt entwickelt. Von einer autoritären Regierung gesteuert, wandelte sich der Inselstaat von einem regionalen Umschlaghafen über mehrere Industrialisierungsphasen zu einem modernen Dienstleistungszentrum. Um diesen spektakulären Entwicklungsprozess fortsetzen zu können, strebt Singapurs Regierung seit 1998 den Übergang zu einer Wissensökonomie an. Der Vortrag zeichnet Singapurs wirtschaftlichen Entwicklungsprozess nach und arbeitet die zentralen Elemente dieses Entwicklungsmodells heraus. Politische, gesellschaftliche und kulturelle Voraussetzungen für die Herausbildung einer Wissensgesellschaft werden kritisch hinterfragt, insbesondere die Rolle des autoritären Entwicklungsstaats. Bereits jetzt lässt sich erkennen, dass Singapurs Entwicklungsmodell im Übergang zur Wissensökonomie vor einem Scheideweg steht.
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