Tanzquartett: Balletabend im Theater Hagen

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Gustavo Barros, Leszek Januszewski, Ji Won Doede, Bobby Briscoe. (Foto: Klaus Lefebvre)
Hagen: Theater |

Im zweiten Ballettabend in dieser Saison unter dem Titel „Tanzquartett“ (Premiere am Samstag, 30. April, um 19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) werden vier Choreographien, darunter eine Uraufführung, von vier verschiedenen, international renommierten Choreographen gezeigt.

Es beginnt mit „Blushing“ (Erröten“) von Marco Goecke, dessen choreographische Laufbahn im Jahr 2000 an der Hagener Bühne begann. Mit diesem Stück (Musik von Tom Waits und Garbage) gewann er 2003 mit Tänzern des Stuttgarter Balletts den Prix Dom Perignon in Hamburg. Seit 2005 Hauschoreograph beim Stuttgarter Ballett, hat Goecke mit seinen Arbeiten deutschlandweit und international für Aufsehen gesorgt: Seine prägnante und avantgardistische Tanzsprache, das Ausloten und Sprengen ästhetischer Grenzen sowie die völlig neuen Bewegungen fordern die Tänzer stets neu heraus. Sodann folgt die Uraufführung „Blind Dreams“ von Raimondo Rebeck zu Musiken von Olafur Arnalds, Armand Amar, Whitetree, Erwin Stache, Ezio Bosso und Philip Glass. Rebeck versucht eine tänzerische Annäherung zum Thema Blindheit. Wie kann man sich als Nicht-Sehender in einer Welt zurecht finden, in der alles aufs Optische ausgerichtet ist? Als Erster Solist der Staatsoper Berlin, der Deutschen Oper Berlin und des Aalto Ballett Theater Essen zählte Rebeck zu den bekanntesten deutschen Tänzern und gewann zahlreiche nationale und internationale Preise. Inzwischen ist er auch als Choreograph weltweit gefragt. Nach der Pause steht „Fugaz“ (Musik von Georges Ivanovich Gurdjieff) des spanischen Choreographen Cayetano Soto auf dem Programm – ein Werk, das die Themen Krebs, Tod und Überleben behandelt und 2005 beim Ballett Theater München zur Uraufführung kam. Soto gehört zu den »global playern des Tanzes« und ist seit 2005 als freischaffender Choreograph tätig. Er arbeitet mit internationalen Tanzcompagnien wie dem Nederlands Dans Theater 2, dem Stuttgarter Ballett, dem Königlichen Ballett Flandern und ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Zum Abschluss des Abends wird eine neue Choreographie von Ricardo Fernando präsentiert: Tangata (einem zusammengesetzten Begriff aus Tango und Fuga). Mit diesem Stück, welches Tangoschritte mit klassischen, neoklassischen und modernen Bewegungselementen kombiniert und zu welchem Musik von Astor Piazzolla erklingt, hat der Hagener Ballettdirektor bereits das Publikum in Graz und Reggio Emilia begeistert. Für die Bühnengestaltung zeichnen die einzelnen Choreographen verantwortlich, die Kostüme gestaltete Rosa Ana Chanzá und die Beleuchtung kreierte Ernst Schießl. Es tanzt das Ballett Hagen.

Weitere Termine: 8.5. (15 Uhr), 14.5., 20.5.; 3.6., 5.6. (15 Uhr), 18.6., 23.6., 29.6.; 6.7., 9.7. 2016 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.
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