Bedrohungslage an Hagener Fichte-Gymnasium

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Hagen: Fichte-Gymnasium |

Aufgrund einer latenten Bedrohungslage am Hagener Fichte-Gymnasium wurde am Samstagvormittag die Polizei alarmiert. Die Schulleitung erlangte Kenntnis von einem Heft, in dem zwei Abiturienten des Gymnasiums (18 und 19 Jahre) Bedrohungen niedergeschrieben haben. Diese richteten sich gegen einzelne Schüler und Lehrkörper.

Inhalte aus diesem Heft sind einzelnen Schülern bekannt geworden. Die beiden betroffenen Schüler konnten im Verlauf des Samstags durch Beamte der Hagener Kriminalpolizei ermittelt und vernommen werden. Hierbei äußerten sie, dass die Bedrohungen nicht ernst gemeint gewesen seien. Es habe sich hierbei um "Satire" gehandelt, die aus "Langweile" verfasst worden sei. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ging zu keinem Zeitpunkt von den beiden Schülern eine Gefahr für Schüler und Lehrpersonal des Fichte-Gymnasiums aus.

Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Bedrohung eingeleitet. In Absprache zwischen Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg, der Schulleitung und der Polizei Hagen wurde vereinbart, dass am heutigen Tag (27. März) kein Regelunterricht an der betroffenen Schule stattfindet. Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund notwendig gewordener Abstimmungsprozesse getroffen und nicht aufgrund einer konkreten Gefährdung. Der Unterricht am Fichte-Gymnasium wird am Dienstag, 27.
März, in gewohnter Weise wieder aufgenommen. Die schulpsychologische Betreuung der Schüler ist sichergestellt. Weitergehende Informationen können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden.
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