Entwarnung in Herdecke: Gasleck abgedichtet

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Im Baustellenbereich in der Herdecker Innenstadt, Wetterstraße Ecke Hauptstraße, kam es am Montag gegen 16.06 Uhr zu einem Erdgasaustritt aus einer Versorgungsleitung. Die Freiwillige Feuerwehr räumte umgehend alle Gebäude im Umkreis von 70 Metern um die Austrittsstelle. Betroffen waren zahlreiche Anwohner sowie diverse Geschäfte, Restaurants und eine Arztpraxis. Nach rund drei Stunden hatte der Energieversorgung das Leck gestopft, so dass die Anwohner zurück in ihre Wohnungen konnten.
Parallel zu den Räumungsmaßnahmen ging ein Trupp mit einem Gasmessgerät in den Baustellenbereich vor. Dort wurde eine erhebliche Gaskonzentration gemessen, bereits 25 Meter von der Baustelle entfernt war der Geruch wahrnehmbar. Um das austretende Gas zu binden wurde umgehend ein Wasserschleier über die Austrittstelle gelegt.
Der Absperrbereich musste aufgrund der Messergebnisse noch erweitert werden. Für die betroffenen Anwohner wurde durch das Ordnungsamt im Rathaus eine Betreuungsstelle eingerichtet. Eine zunächst alarmierte Betreuungseinheit musste jedoch nicht mehr tätig werden. Der Energieversorger hatte derweil das Leck schließen können.
Dazu war es zuvor jedoch erforderlich gewesen, rechts und links des Lecks die Leitung mit Baggern freizulegen und mit einem Spezialgerät die Leitung anzubohren. Im Anschluss konnte eine Blase in die Leitung gesetzt werden, die diese abdichtete.
Nach gut drei Stunden meldete der Energieversorger, dass die Leitung abgedichtet sei und kein Gas mehr ausströme. Die umfangreichen Absperrmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr konnten aufgehoben werden und die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
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