Finale der Aktion „Physik Aktiv“

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So sehen Siegerinnen aus. Eine reine Mädchen-Gruppe holte den Gesamtsieg bei der Aktion „Physik Aktiv“ der Bezirksregierung Arnsberg. (Foto: Fachhochschule)
Hagen: Fachhochschule Südwestfalen |

Wie baut man aus ziemlich dünnen Holzstäben und einem nicht besonders starken Garn ein Behältnis, das möglichst viele Bonbons fassen kann? Genau das war die Frage, auf die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis acht beim Finale der Aktion „Physik Aktiv“ der Bezirksregierung Arnsberg eine besonders tragfähige Antwort fertigen sollten.

Das Audimax der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wurde am Montagnachmittag zur Arena der Ideen. Die Schulsieger der Aktion „Physik Aktiv“ waren aus dem gesamten Regierungsbezirk angereist, um sich im Wettstreit der kreativsten Physik-Köpfe zu messen. Nachdem die Aufgabe bekannt und das Material verteit war, machten sich die etwa 40 Gruppen direkt an die Bastel-Arbeit.

Ohne alle weiteren Hilfsmittel sollten sie aus Holzstäben und Bindfaden ein Behältnis entwerfen, das, an einem Aufhänger gehalten, möglichst viele Bonbons fassen kann. Zu groß konnte das Behältnis nicht werden, denn die Zahl der Holzstäbe war streng begrenzt. Zu klein durfte das Behältnis auch nicht werden, denn sonst würde es nicht ausreichend Masse aufnehmen können. Und zu grobmaschig sollte das Behältnis natürlich ebenfalls nicht werden, denn sonst würden die Bonbons wieder herausfallen. „Und sobald beim Befüllen eines herausfällt“, so Organsiator Christian Feldmann von der Bezirksregierung, „darf nicht weiter nachgefüllt werden. Dann wird sofort gewogen“.

Mit dieser Aktion wollen wir Schülerinnen und Schülern die Attraktivität der Physik demonstrieren und sie motivieren“, verriet Feldmann den Plan von „Physik Aktiv“. Und dieser Plan ging beim Finale voll auf. „Wir haben sehr unterschiedliche Bauwerke gesehen. Von sehr kreativ bis sehr durchdacht war alles dabei“, so Feldmann kurz vor der Siegerehrung. Die tragfähigste Lösung präsentierte schließlich ein reines Mädchen-Team des Gymnasiums Stift Keppel in Hilchenbach. Genau 2513 Gramm Lutschbonbons konnte ihr Modell aufnehmen, bevor ein Teil der Ladung über Bord ging.
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