Gottesdienst für die Unbedachten

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Pfarrer Jürgen Schmitt vom katholischen Dekanat Hagen, Pfarrerin Elke Schwerdtfeger und Pfarrer Jürgen Krullmann vom Evangelischen Kirchenkreis Hagen sind mit der Stadt Hagen die Initiatoren. (Foto: Kristina Hußmann)
Im Gedenken an alle, die ohne Trauerfeier durch das Ordnungsamt bestattet worden sind
Der zweite ökumenische „Gottesdienst für die Unbedachten“ in diesem Jahr findet am Donnerstag, 19. Oktober, um 17 Uhr in der katholischen St.-Marienkirche in Hagen statt. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es bei einer Tee, Kaffee und Gebäck die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch. Die Initiatoren, Elke Schwerdtfeger und Jürgen Krullmann vom Evangelischen Kirchenkreis Hagen, Pfarrer Jürgen Schmitt vom katholischen Dekanat Hagen und die Stadt Hagen laden ein, all jener Menschen zu gedenken, die ohne Trauerfeier durch das Ordnungsamt bestattet worden sind.
„In diesem Jahr sind es 46 Menschen, an die wir auf diese Weise denken wollen, und an die wir auch namentliche erinnern“, sagt Pfarrer Jürgen Krullmann. „Wir möchten das Augenmerk darauf richten, dass Menschen anonym beerdigt werden, ohne dass jemand sie begleitet. Sie haben keine Angehörigen mehr, oder Angehörige konnten nicht gefunden werden.“
Während des Gottesdienstes werden die Namen der Verstorbenen verlesen – für jede und jeden wird eine Kerze angezündet. Im Vorfeld werden die Namen außerdem in einer Traueranzeige in der Tageszeitung veröffentlicht. „Die Verstorbenen haben nicht anonym gelebt; sie hatten Nachbarn, Kolleginnen und Bekannte. Und so biete der Gottesdienst auch jenen, die die Verstorbenen gekannt haben, eine Gelegenheit zum Abschied nehmen und zur letzten Begleitung“, so Elke Schwerdtfeger.
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