Hagen: Jugendliche finden verdächtige Gegenstände

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Zwei 15-jährige Jungen hielten sich am Donnerstag gegen 17.30 Uhr in einem kleinen Waldstück zwischen dem Lennefährenweg und den Bahngleisen auf. Hier bemerkten sie hinter einem Baumstamm vier Gegenstände in einer Länge von jeweils ca. 30 Zentimetern, die ähnlich einer Fleischwurst an beiden Enden zusammen gebunden waren. Einer der beiden Jugendlichen öffnete aus Neugier die Außenhülle eines Gegenstandes mit einem spitzen Stein und erkannte, dass es sich bei dem Inhalt um eine gräuliche, knetähnliche Masse handelte. Daraufhin riefen die Jugendlichen die Polizei. Ein hinzugezogener Sprengstoffexperte stellte die Gegenstände sicher und gab an, dass es sich mutmaßlich um Industriesprengstoff handele. Offensichtlich seien die Gegenstände dort jedoch bereits vor längerer Zeit abgelegt worden. Die Untersuchung zur genauen Bestimmung des Materials dauert an. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Jugendlichen und die eingesetzten Kräfte.
Die Polizei weist jedoch darauf hin, sich sofort über den Notruf 110 zu melden, wenn man verdächtige Gegenstände aufgefunden hat. Auf keinen Fall sollte man eigenständig "Untersuchungen" durchführen. Die Kripo ermittelt nun die Herkunft der Gegenstände und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter Tel. 02331-986-2066 zu melden.
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