Hagen: Kesselfleisch? Steak-Restaurant auf dem Elbers-Gelände

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Vertragslaufzeit 15 Jahre: An Ort und Stelle unterschrieben Hans Heiner Kieft (Projektentwickler Hagenpeg) und Unternehmer Michael Hohoff (unten v.l.). Stefanie Hohoff, Dirk Wabbel, Dr. Jörn Kreke und OB Erik O. Schulz (oben v.l.) hatten keine Einwände.
Hagen: Elbers-Gelände |

Die letzte ungenutzte Immobilie auf dem Elbers-Gelände findet eine neue Bestimmung. Eigentümer und der Unternehmer Michael Hohoff einigten sich auf eine appetitanregende Nutzung des Kesselhauses.

Essen im Kesselhaus? Nun, bevor das erste Steak gegrillt werden kann, dürften erst einmal ordentlich Baustellen-Kniften verdrückt werden. Ein Jahr geben sich Projektentwickler und Architekt für die bauliche Metamorphose der Industrieruine.
„Raw & Elegant“ hat Planer Andreas Hanke mit dickem Filzer über seine Skizzen geschrieben. Wie er sich den Backsteinbau aus den 1930er Jahren vorstellt, konnte ein Filmchen, das beim offiziellen Termin gezeigt wurde, nur blass illustrieren. Vor einer Kulisse aus roten Ziegeln und rostroten Eisenträgern ein Hauch vom Grill Room des legendären Hotel Algonquin am Time Square, nostalgisch-maritime Zitate wie vom Titanic-Filmset, Luxus, in dem man sich gefälligst wohlzufühlen hat; auf drei Etagen und in einem Anbau plus Außengastronomie.
Unternehmer Michael Hohoff: „Wir verkaufen nicht nur Abendessen, sondern den Aufenthalt in einem besonderen Ambiente.“ Er nennt es „Überraschungs-
gastronomie“ bestehend aus den Zutaten herzlicher Service in atemberaubendem und verzauberndem Interieur mit imposanten Fleischteilen von heißen Grills.
Der Rindfleischfreund aus Dortmund-Deusen hegt ein Faible für hohle Zähne wie den an der Dödterstraße. „Als ich dieses Haus sah, fiel mir die Entscheidung für Hagen sehr leicht. Das Gebäude erinnert mich an eine Kirche.“

„Imposante Fleischteile“


Oberbürgermeister Erik O. Schulz, trotz Unterstützung seiner Frau am 750-Gramm-Steak aus dem Hause Hohoff gescheitert, bleibt in seiner Würdigung profan. „Kein anderer Ort in der Hagener Innenstadt hat so viel Flair wie dieser.“ Sagt‘s und bestellt schon mal einen Tisch für März 2016. Schließlich sei es „ein ermutigendes Zeichen, dass die Familie Hohoff hier bei uns namhaft investieren wird“.
Projektentwickler Hagenpeg schießt in Richtung Alleinstellungsmerkmal übers Ziel hinaus. Viele neu genutzte Bergwerke gibt‘s in NRW, aber nur eine revitalisierte, ehemalige Textilfabrik. Stimmt zwar nicht, aber Schwamm drüber.
Das Loblied auf die Vertragsunterzeichnung gipfelt in der Aussicht, das künftige Restaurant möge nicht nur regional sondern auch national Bedeutung bekommen.
Ein bisschen Zeit, dieses Ziel zu erreichen, haben sich die Partner gegenseitig eingeräumt: Das Pachtverhältnis läuft 15 Jahre. Über Vertragsdetails sprach man nicht.
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