Heimeliger Rückzugsort für Flüchtlingskinder in Hagen-Delstern

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Unterkunftsleiterin Hanna Velling von den Johannitern, die Malermeister Ulf und Rainer Altfeld und Verena Schmidt, Superintendentin des Ev. Kirchenkreises Hagen, in dem neu gestalteten Raum der Flüchtlingsunterkunft in Delstern. (Foto: Kristina Hußmann)

„Dass es hier so schön und freundlich geworden ist, das war einer meiner Herzenswünsche“, sagt Hanna Velling von den Johannitern und lächelt. Die Einrichtungsleiterin der Hagener Notunterkunft für Flüchtlinge in Delstern (ehemals Könemann) steht in einem kleinen, neu gestalteten Raum, der direkt neben der großen Lagerhalle liegt.

In der Halle ist der Boden grau und hart. Die Wände hoch und kalt. An der rechten Seite stehen die Etagenbetten dicht an dicht. Die paar Habseligkeiten, die den Menschen geblieben sind, verstreut auf den Betten – zwei Quadratmeter müssen reichen für ihre Geschichten. In der Mitte der Halle tummeln sich ein paar Kinder um einen einsamen Kickertisch.
„Jetzt haben sie endlich einen warmen und heimeligen Rückzugsort“, sagt Hanna Velling und drückt Rainer Altfeld die Hand. Der pensionierte Malermeister hat hier mit seinem Sohn Ulf, aktiv im gleichen Beruf, nicht nur den Laminatboden verlegt, sondern auch die Wände in einem warmen Gelbton gestrichen – ehrenamtlich. Beide sind aktive Gemeindeglieder der Christuskirchengemeinde in Eilpe – und dort haben einige Mitglieder des Fördervereins gesammelt, um das Material für die Renovierung kaufen zu können.
„Die Firma Klein aus Delstern ist uns dann bei den Preisen so sehr entgegengekommen, dass die Aktion ganz schnell über die Bühne gehen konnte“, so Verena Schmidt, Superintendentin des Kirchenkreises Hagen, die sich freut, dass gemeinsames Engagement so schnell einen sichtbaren Erfolg hat. „Toll, wie das geklappt hat und dass von dieser Hilfe alle Flüchtlinge, die noch in dieser Unterkunft leben werden, profitieren.“
So gibt es durch den neu gestalteten Raum jetzt auch einen festen Platz für das vorhandene Spielzeug. Und die kalte Atmosphäre der Lagerhalle bleibt einfach draußen, wenn die Kinder hineinkommen, auf dem Boden sitzen, und liegen, sich vertiefen - „und einfach Kind sein können“, so Hanna Velling.
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