KUTSCHENTAG

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Hagen: LWL-Freilichtmuseum Hagen |

Kutschen und Pferdegetrappel im LWL-Freilichtmuseum Hagen -
19 Gespanne stellen Pferde- und Kutschentypen vor


Am Sonntag, 2. August lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wieder zum Kutschentag in sein Hagener Freilichtmuseum ein. 20 Gespanne zeigen dann im ganzen LWL-Freilichtmuseum, wie vielseitig Pferde und Kutschen sind.

Ab 11 Uhr sind die Kutschen auf verschiedenen Plätzen und beim Fahren im Museum zu sehen. Dabei gibt es etliche Gelegenheiten mit den Kutschern zu sprechen und die Gespanne zu begutachten. Ab 13 Uhr treffen sich die Kutschen zur offiziellen Präsentation auf der Wiese vor dem Schmiedemuseum. Hier können die Besucher alle Kutschen und Pferde gleichzeitig und aus nächster Nähe zu betrachten. Vom Hundegespann, kleinen Shetlandponys bis zum riesigen Friesenpferd von der Trainingskutsche bis zum Landauer wird alles vertreten sein. Dabei ist auch der Riese Bert, ein Shirehorse mit einem Stockmaß von 1,93m. Er ist das größte Pferd im Sauerland und auch weit darüber hinaus!

Auf dem großen Platz vor dem Schmiedemuseum und dem Museumsrestaurant stellt der Kutschenexperte Karl Rüsing die Kutschen mit ihren einzelnen Gespannen, die unterschiedlichen Pferderassen und Kutschentypen vor. Eine kleine Showeinlage, die besonderes Können des Kutschers und seiner Pferde vorführt, ist auch geplant.
Später am Nachmittag nach Ende der Präsentation starten alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Kutschenkorso durch das Museum.

Beim Zuschauen und auch zwischendurch bei persönlichen Gesprächen haben die Besucher Gelegenheit, sich mit dieser Art Pferdesport bekannt zu machen. Zusätzlich zeigt an diesem Tag ein Sattler als Gasthandwerker den Besuchern sein klassisches Arbeitsgebiet, ebenso ist ein Hufschmied mit seinen Pferden vor Ort und führt sein Handwerk vor. Dazu bieten einige Stände praktisches und modisches Zubehör für Ross und Reiter an. Zwei auf Pferde und Hunde spezialisierte Tierfotografen bieten ein Fotoshooting für die vierbeinigen, besten Freunde an. Darüber hinaus haben die jungen Besucher die Möglichkeit noch mehr Pferdefeeling zu bekommen, wenn sie auf Ponys im Museum reiten können.

Bis in die 1950er und 1960er Jahre hinein waren unterschiedliche Pferderassen als Zugpferde noch relativ häufig zu sehen, zuletzt meist nur noch zu Reklamezwecken, wie beispielsweise Kaltblüter bei Bierauslieferungen für Brauereien. Heute werden die meisten Pferderassen selten als Nutztiere gehalten. Einige Hobby-Züchter und Hobby-Halter haben sich aber inzwischen zu Interessengemeinschaften zusammengeschlossen, um die verschiedenen, teilweise seltenen Rassen zu erhalten. Sie schätzen die Geschicklichkeit und das Können der Pferde nicht nur beim Reiten oder vor Kutschen, sondern auch in den Bereichen Wald- und Feldarbeit.
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Anja Seeberg aus Hagen | 29.07.2015 | 21:34  
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