Nach Trunkenheitsunfall zum Friseur

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Hagen: Hagen |

Für eine 73-jährige Autofahrerin war der Friseurbesuch offensichtlich wichtiger, als die Regulierung eines Unfallschadens, wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellte auch aus gutem Grund.

Gegen 15 Uhr parkte die Mercedes-Fahrerin in der Berghofstraße ein. Ein Zeuge beobachtete den Vorgang und wunderte sich über das umständliche Rangieren des Autos. Nach mehreren Minuten beschädigte der Mercedes einen parkenden Toyota und der Zeuge sprach die Verursacherin auf den Vorfall an. Die lehnte es ab, die Polizei hinzuzuziehen und wollte lediglich einen Zettel an dem Toyota
anbringen. Schließlich stellte sie ihren Wagen im Sichtbereich an andere Stelle ab und begab sich in ein Friseurgeschäft. Dort trafen die vom Zeugen angerufenen Polizisten sie, bereits auf dem Frisierstuhl sitzend, an. Nur widerwillig folgte sie einer Polizistin nach draußen und schon dabei bemerkt diese, dass die Reaktion der
Frau verlangsamt war und sie glasige Augen hatte. Ein Alkoholtest verlief entsprechend positiv und so musste der Friseurtermin verschoben und ein Arztbesuch eingefügt werden. Nach der Blutprobe stellten die Polizeibeamten ihren Führerschein sicher, der Unfallschaden an den beiden Autos beläuft sich auf ca. 2000 Euro, weitere Ermittlungen dauern an.
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