Polizei: Falscher Verkäufer, 10.000 Euro Sachschaden und fliegende Lebensmittel

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Am Mittwoch warfen Diebe mit gestohlenen Lebensmitteln um sich. Einen 71-Jährigen haben Diebe am Donnerstag aus einem Auto heraus bestohlen. Am Freitag wurden drei Diebe bei einem Wohnungseinbruch ertappt. Das und mehr sind die Polizeimeldungen seit Mittwoch, 22. Februar, in Hagen.

Am Donnerstag, 23. Februar, ging ein 71-jähriger Hagener auf der Overbergstraße entlang. Gegen 15.35 Uhr hielt ein dunkles Fahrzeug neben ihm. Der zirka 30-jährige Beifahrer gab vor, den Hagener zu kennen und ihm eine Armbanduhr für einen geringen Betrag verkaufen zu wollen. Als der 71-Jährige das Geld übergab, griff der unbekannte Mann in die Geldbörse und nahm ruckartig mehrere Geldscheine heraus. Anschließend entfernte sich das Auto in Richtung Hagener Straße. Die Polizei sucht nach Zeugen. Hinweise werden unter
02331 986 2066 entgegen genommen.

Am Freitag, 24. Februar, störte ein 36-Jähriger drei Einbrecher während der Tat. Gegen 2 Uhr suchte der 36-Jährige nach seinem Fahrrad im Garten eines Hauses in der Weststraße. Als er auf die Gebäuderückseite trat, sah er drei Männer, die sich an einem Fenster zu schaffen machten. Die Unbekannten rannten augenblicklich in Richtung Masurenstraße davon. Die Polizisten stellten später fest, dass eine Scheibe der Erdgeschosswohnung auf Griffhöhe zerbrochen war. Die Beamten fanden die Unbekannten trotz einer sofortigen Fahndung nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise werden unter 02331 986 20 66 entgegen genommen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, (22./23. Februar) haben Unbekannte in Altenhagen drei Autos erheblich beschädigt. Ein Zeuge verständigte gegen 7.20 Uhr die Polizei, als er auf der Morgenrunde mit seinem Hund die Sachbeschädigungen feststellte. In der Alleestraße war die Scheibe der Fahrertür an einem schwarzen BMW eingeschlagen und in der Pettenkofer Straße jeweils die Scheiben der Beifahrertür an einem weißen Seat und einem schwarzen Volkswagen.
Bislang haben sich keine Hinweise ergeben, dass etwas aus den Fahrzeugen entwendet wurde. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den Straftaten gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Zumindest ohne Personenschaden ging ein Verkehrsunfall aus, der sich am Donnerstagabend, 23. Februar, in Wehringhausen ereignete, über das Zustandekommen gibt es allerdings zwei unterschiedliche Versionen. Ein 34 Jahre alter Fahrer eines Sattelzugs befuhr gegen 19.40 Uhr die Berliner Straße aus Wehringhausen kommend und wollte nach links auf ein Firmengelände abbiegen. Im Bereich der Unfallstelle ist der Fahrbahnverlauf gerade und es gibt jeweils zwei Fahrstreifen in beide Richtungen. Der Trucker benutzte nach seinen Angaben mit seinem schweren Zug beide Fahrstreifen, um einerseits zu verhindern, dass er noch überholt wird, aber auch um zu verhindern, dass sich ein Fahrzeug rechts neben ihm befindet und von dem ausscherenden Auflieger beschädigt wird.
Weiterhin habe er sich bereits mit dem linken Vorderrad auf der Gegenfahrbahn befunden. Ein 23 Jahre alter VW-Bus-Fahrer gab an, sich ebenfalls in Richtung Haspe auf der Berliner Straße auf dem linken Fahrstreifen befunden zu haben. Nach seinen Angaben ereignete sich der Unfall, als er sich auf Höhe der Zugmaschine befand. Mit der linken vorderen Stoßstange stieß der Lkw in die Schiebetür auf der Beifahrerseite des Kleinbusses und drücke sie stark ein. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der 986 2066 mit der Unfallsachbearbeitung in Verbindung zu setzen.

Am Donnerstag, 23. Februar, stoppten Polizisten das Auto einer Hagenerin. Die Beamten fuhren gegen 14 Uhr in einem Zivilauto auf der Boeler Straße. Dort bemerkten sie, wie die Beifahrerin eines schwarzen Golfs mit einem pistolenähnlichen Gegenstand hantierte. Noch während der Fahrt lehnte sich die Beifahrerin aus dem Seitenfenster und zielte mit der augenscheinlich echten Waffe auf das nachfolgende Fahrzeug. Die Beamten handelten schnell. Sie zwangen den Golf zum Anhalten und traten mit gezogenen Dienstwaffen an das Auto heran. Die 18-jährige Beifahrerin leiste den Anweisungen der Polizisten Folge und legte die vermeintliche Waffe auf den Boden. Die Zielfahnder fanden heraus, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, die auf den ersten Blick von einer echten nicht zu unterscheiden war. Die 18-Jährige erklärte den Polizisten, dass sie die Insassen des nachfolgenden PKW zwar kannte, sich der Gefährlichkeit ihrer Handlung jedoch nicht bewusst war. Die Beamten legten eine Anzeige vor. Speziell zu den Karnevalstagen rät die Polizei im Zusammenhang mit der Kostümierung auf echt aussehende Spielzeugpistolen zu verzichten.

Am Mittwoch, 22. Februar, kam es zu einem räuberischen Ladendiebstahl. Gegen 18.30 Uhr rief ein 29-jähriger Detektiv vor einem Supermarkt am Graf-von-Galen-Ring die Polizei.
Kurz zuvor beobachtete er, wie zwei Männer (23 und 24) sich Lebensmittel in den Hosenbund steckten. Mit der Ware verließen sie das Geschäft, ohne zu bezahlen. Als der Detektiv die Männer vor dem Geschäft ansprach, begannen diese wegzulaufen und warfen dabei mit den gestohlenen Lebensmitteln um sich. Die Diebe versuchten zu fliehen. Nur mithilfe weiterer Mitarbeiter des Supermarktes konnten die Flüchtenden festgehalten werden. Den eingesetzten Polizisten gegenüber verhielten sich die Diebe so aggressiv, dass die Beamten Pfefferspray einsetzten. Im Polizeigewahrsam stellten die Beamten fest, dass die Männer Diebesgut von anderen Supermärkten bei sich trugen. Sie erwartet eine Strafanzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt.
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